Blankenheim-Wald für Förderprogramm vorgeschlagen

Helga Kühn-Mengel (SPD): Hoher Stellenwert

Blankenheim-Wald. Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Bahnhof Blankenheim-Wald für das Förderprogramm vorgeschlagen, mit dem kleinere Bahnhaltestellen barrierefrei umgebaut werden sollen. Darüber informierte jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Helga Kühn-Mengel.

Insgesamt 50 Millionen Euro stellt der Bund für den barriere-freien Umbau kleinerer Bahnhaltestellen zur Verfügung. Davon profitieren soll auch der Bahnhof Blankenheim-Wald in der Eifel. Dafür hat sich die Bundestagsabgeordnete Helga Kühn-Mengel (SPD) bei Bundesverkehrsminister Dobrindt eingesetzt und ihn um wohlwollende Prüfung des Förderantrages gebeten.

Antwort aus Bundesverkehrsministerium

Jetzt liegt Kühn-Mengel das Antwortschreiben des Ministers vor. „Bundesverkehrsminister Dobrindt hat mir bestätigt, dass das Land Nordrhein-Westfalen als vorschlagsberechtigtes Land den Bahnhof Blankenheim-Wald für das Förderprogramm vorgeschlagen hat. Der Antrag wurde von ihm bereits an die DB Station & Service AG als Eigentümerin der Stationen und Bauherrin der Maßnahmen weitergeleitet. Er wird von dem Unternehmen auf Einhaltung der Förderbedingungen und ihre Realisierbarkeit geprüft“, erklärt die Ab-geordnete. Das Prüfverfahren der vorgelegten Anträge und die weiteren Abstimmungen mit den Ländern werde noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Das Ergebnis bleibe somit noch abzuwarten, so Kühn-Mengel weiter.

Hoher Stellenwert

Die Abgeordnete hofft, dass sich ihre Bemühungen für den Bahnhof Blankenheim posi-tiv auswirken. „Der Bahnhof Blankenheim ist der einzige Bahnhof im Gemeindegebiet und hat somit einen hohen Stellenwert – sowohl für die die vielen Pendler, die von hieraus täglich zur Arbeit fahren, als auch für die touristische Entwicklung der Region“, fasst Kühn-Mengel die Gründe für ihre Unterstützung zusammen. 50 Prozent der Kosten für den barrierefreien Umbau können über dieses Programm gefördert werden. Es richtet sich an kleine Bahnstationen, mit weniger als 1.000 Ein- und Aussteigern pro Tag. Die vorgeschlagenen Haltestellen sollen innerhalb von drei Jahren umgebaut werden. Der Deutsche Behindertenrat wird bei der Auswahl der Projekte eingebunden.

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