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Spatenstich für das »Rosenthalquartier«

Rund 9,5 Millionen werden in Nettersheim investiert

Nettersheim. Es war schon harte Arbeit, den Spaten in die trockene, steinige Erde zu rammen. Der Lohn für diese Mühe dürfte jedoch mehr als zufriedenstellend ausfallen.

Denn das Interesse an dem Bauvorhaben, das in Nettersheim mit dem ersten Spatenstich offiziell gestartet wurde, ist riesengroß. Noch bevor das erste Holzständerwerk errichtet wurde, sind die ersten elf Wohnungen bereits weg - nach gerade einmal fünf Tagen der Vermarktung! Doch der Reihe nach: Nach dem ersten Spatenstich wird bis in den Dezember 2021 hinein das »Rosenthalquartier« entstehen.

Dreiteiliger Gebäudekomplex

So heißt der dreiteilige Gebäudekomplex, der unterhalb des bekannten »Café zur Römerquelle« im Ortskern von Nettersheim entstehen wird. Gebaut werden dort zwei Wohnhäuser, die über je elf Eigentumswohnungen mit einer Größe zwischen 51 und 116 Quadratmetern verfügen werden. Begonnen wird zunächst mit dem Bau des ersten Gebäudes, in das die Tagespflege des Caritasverbandes für die Region Eifel einziehen wird. Dort stehen dann 17 Servicewohnungen zur Verfügung, die Wohnflächen zwischen 44 und 112 Quadratmetern aufweisen werden.

Großer Invest

Die Investitionssumme liegt bei rund 9,5 Millionen Euro, wie Mark Heiter, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel verriet. Bauherrin des Vorhabens ist die PW Premiumwohnen GmbH mit Sitz in Euskirchen, die durch die Geschäftsführer Hartmut Lackner, Jörg Wiskirchen und Stefan Lippertz als Vertreter der VR-Bank Nordeifel eG beim Spatenstich vertreten war. »Wir haben das Leistungsspektrum unserer Bank vergrößert und agieren über das Verkaufen und Vermieten von Objekten hinaus künftig auch in der Errichtung von Immobilienprojekten«, so Mark Heiter weiter. Und da wolle man in Nettersheim etwas besonderes schaffen - sowohl in Hinsicht auf die Architektur als auch auf die Wohnqualität und die Wertigkeit der verwendeten Baustoffe.

Holzständerwerk und mehr

Was Mark Heiter damit meint, wird bei der Baubeschreibung deutlich. Denn man wolle, so der Archtitekt Hans-Jürgen Mertens aus Bad Neuenahr, Gebäude mit einem nachhaltigem Ansatz errichten, bei denen den Menschen der Part zukomme, sie mit Leben zu füllen. Innovativ für die Region sei es, die Gebäude in einer Holzrahmenkonstruktion zu errichten. Das passe zur Gemeinde Nettersheim. Diese Bauart sei zwar bei Einfamilienhäusern erprobt, im Geschosswohnungsbau aber noch eher selten. Die Häuser verfügen über einen Aufzug und sind in allen Etagen barrierefrei. »Das gilt für das ganze Vorhaben«, so Nettersheims Bürgermeister Wilfried Pracht. Vom Standort des Rosenthalquartiers könne man alle wichtigen Einrichtungen in Nettersheim fußläufig erreichen. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Fernwärmenetz der Gemeinde Nettersheim, an das auch die nahe Feuerwehr angeschlossen wird. Weitere Besonderheiten sind etwa Stellplätze mit Elektroladesäulen für Autos und Fahrräder oder die Grünflächen mit Sitzgelegenheiten.

Großes Interesse

Man habe ein Konzept verfolgt, bei dem die Bewohner langsam vom öffentlichen in den privaten Raum geführt werden, so Hans-Jürgen Mertens. Laut Stefan Lippertz, der momentan eine »kleine Stadtflucht« feststellt, ist der Bedarf an den Wohnungen groß: »Die Interessen kommen sowohl aus der Region als auch aus den nahegelegenen Städten.«

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Kommentar von Than
Mit 3000€ p.m² im Ländlichen ist 'Premiumwohnen' ein schöner Begriff.

Und ich habe jahrelang geglaubt, es sollten Seniorenwohnungen dort entstehen - also etwas, wo ältere Leute, die ja nicht mehr zwingend Auto fahren können, auch eine Anbindung an die Supermärkte auf dem Berg bekommen.

Und jetzt? Luxus für die Städter...

Kreis verhängt Maskenpflicht für Schüler

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