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PETA fordert ein Ende der Hobbyjagd

Anlass ist ein Jagdunfall in Schleiden

Schleiden. Einen Jagdunfall in Schleiden nimmt die Tierschutzorganisation PETA zum Anlass, "das längst überfällige Verbot der sogenannten Hobbyjagd in Deutschland" zu fordern.

Was war geschehen? Nach Mitteilung der Polizei ging am Freitag, 16. August, gegen 22 Uhr in Schleiden der für den Bereich zuständige Jagdpächter in Begleitung einer weiteren Person durch den Wald. In Höhe eines Hochsitzes wollte der Begleiter sein Gewehr entladen. Dabei löste sich ein Schuss und verletzte den Jagdpächter schwer. Es bestand allerdings keine Lebensgefahr.

Eingreifen des Gesetzgebers gefordert

Die Tierschutzorganisation PETA weist nun nach diesem Vorfall darauf hin, dass jedes Jahr nicht nur hunderttausenden Tieren erhebliches Leid durch Fehlschüsse zugefügt werde, sondern auch mehrere Dutzend Menschen von Hobbyjägern getötet und verletzt würden. „Wie viele Menschen müssen noch schwer verletzt werden oder sterben, bevor die Hobbyjagd endlich verboten wird?“, so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. „Jahr für Jahr ereignen sich zahlreiche Tragödien, weil schießwütige Spaßjäger verantwortungslos in der Gegend herumballern. Ein Eingreifen des Gesetzgebers ist längst überfällig.“

Den mehr als 380.000 Hobbyjägern in Deutschland stünden nur etwa 1.000 Berufsjäger, vor allem Forstbeamte, gegenüber.

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Kommentar von Thomas
In Schleiden Olef, etwas nordöstlich vom Lützenberg fallen des öfteren Schüssse, obwohl es stockdunkel ist. Zudem gibt es unmittelbar vor dem Hochstand eine Fütterungsstelle incl. Salzsteinen und Wildkamera. Ist das Jagen mit Nachtsichtgerät und an einer Fütterungsstelle in der Eifel erlaubt?