Derbyzeit im Nettetal

TuS Mayen empfängt SG Mendig/Bell

Mayen. Dämpfer und Rückenwind vor dem Derby am Samstag, 14. November, 16.30 Uhr,: Der TuS Mayen hat nach einer 2:0 (1:0)-Niederlage beim SV Morbach die Tabellenführung in der Rheinlandliga verloren und die SG Eintracht Mendig/Bell trotz 89-minütiger Unterzahl in Bad Breisig mit 3:1 (0:1) gewonnen.

Nur vier Tage währte die Zeit für den TuS Mayen als Primus der Rheinlandliga. Nach der Niederlage in Morbach ging es direkt von der Spitze auf den vierten Platz hinunter. "Ich kann trotzdem nicht unzufrieden sein. In der Anfangsviertelstunde hätten wir in Führung gehen können und aus meiner Sicht auch einen Elfmeter bekommen müssen. Ich ärgere mich nur, dass die Gegentore aus individuellen Fehlern resultierten", resümierte Thomas Reuter. Der TuS-Trainer attestierte seiner Mannschaft wiederum eine enorm hohe Laufbereitschaft. "Das schnelle Spiel hat uns in den vergangenen Partien ausgezeichnet", so Reuter, der sich jetzt auf das Derby und hoffentlich viele Zuschauer freut. "Trotzdem müssen wir den Derbygedanken hinten anstellen. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren. Zudem kann ich mich im Moment auch Woche für Woche quälen, wenn es um die Aufstellung geht", gibt der Coach die Marschrichtung aus und verweist mit einem Augenzwinkern auf die gute Personalsituation. "Mendig kennt uns und wir kennen Mendig. Allerdings muss ich zugeben, dass der Stachel nach der deutlichen 4:1-Schlappe nach der Winterpause zumindest bei mir noch tief sitzt", gießt Reuter doch noch etwas Öl ins Derbyfeuer.

Die SG Eintracht Mendig/Bell hat trotz eines frühen Platzverweises für Torhüter Luca Beck (1., Notbremse) drei Punkte aus Bad Breisig mitnehmen können. Vor 150 Zuschauern siegte das Team von Trainer Erkan Göktepeli verdient mit 3:1 (0:1). "Man hat heute gesehen, dass die Mannschaft Moral hat und jeder für jeden kämpft. Deshalb hatte ich auch nicht in Unterzahl das Gefühl, dass wir verlieren würden, denn wir waren konditionell fitter als Bad Breisig. Trotzdem Hut ab, dass wir zu zehnt eine solche Leistung gezeigt haben", bilanzierte Erkan Göktepeli. Die Mendiger reisen, so der Trainer, aber trotz ihrer Serie von sieben Spielen ohne Niederlage nicht als Favorit zum Derby nach Mayen. "Wir haben nichts zu verlieren", schiebt er die Favoritenrolle den Mayenern zu. "Das ist eine kompakte Mannschaft mit guten Jungs", lobt er den kommenden Gegner und fügt mit einem verschmitzten Lächeln hinzu, dass die SG "etwas im Koffer haben wird", um vielleicht doch zu überraschen. Was das sein wird, lässt er schmunzelnd offen. "Wir schauen natürlich weiter nach unten, denn sechs Punkte bis zu den Abstiegsplätzen sind nicht viel. Aber mein Team hat gezeigt, dass es Qualität hat und dafür sprechen 15 Punkte aus den vergangenen sieben Spielen", spricht er seinen Blick für die Realität mit sehr viel Selbstbewußtsein aus.

I took many writing classes in college but perhaps the most useful was one focused on Who Can Write My Research. My classmates and I spent a semester editing Foto: Archiv/Seydel

www.sgeintrachtmendigbell.de

www.tusmayenfussball.de

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

weiterlesen