Freude bei SPD: Dirk Meid holt die meisten Stimmen

Mayen. Keiner der Kandidaten, die sich um das Amt des Stadtoberhauptes bewerben, erzielte die absolute Mehrheit. Das heißt: Meid und Treis müssen am 27. September in die Stichwahl.

Nach dem vorläufigen Endergebnis entfallen auf Sandra Karduck (CDU) 23,63 Prozent der Stimmen.

Dirk Meid (SPD) erhält 43,34 Prozent und auf Wolfgang Treis (Bündnis 90/Die Grünen) kann 33,03 Prozent auf sich vereinen. Die Wahlbeteiligung lag mit 46,77 Prozent niedriger als vor acht Jahren (50,79 Prozent).

In einer ersten Stellungnahme nach der Wahl sagt Dirk Meid, der mit seinen Parteifreunden in "Pias Eich" die Auszählung verfolgte: "Ich fühle mich prächtig. Mehr als 50 Prozent zu bekommen, wäre eine Überraschung gewesen, da ich gegen den Amtsinhaber angetreten bin. Es war ein sehr persönlicher Wahlkampf, bei dem ich seit Januar an mehr als 2.000 Haustüren geklingelt und das Gespräch gesucht habe." Jetzt geht für den Sozialdemokraten der Wahlkampf 14 Tage weiter mit "Mobilisierungskarten", die bereits gedruckt seien.

Sein Kontrahent und Amtsinhaber Wolfgang Treis, der ein Drittel der Wählerstimmen holte, verfolgte mit »seinen« Grünen (Vertreter des Landesvorstands, des Kreis- und Ortsverbandes) die Auszählung im Rathaussaal.  »Ein solches Ergebnis und in die Stichwahl zu kommen, ist auch für einen Amtsinhaber nicht selbstverständlich«, äußert er sich im Gespräch. Seine beiden Kontrahenten stufte er als »starke Gegner« ein. Wie auch bei Meid sieht sein Plan für die nächsten zwei Wochen so aus: »Ich werde noch präsenter sei«, so Treis.

Für die CDU-Kandidatin Sandra Karduck ist nach dem ersten Wahlgang Schluss. Mit weniger als einem Viertel der Stimmen musste sie sich ihren männlichen Kontrahenten geschlagen geben. "Es war der Wählerwille. Das ist Demokratie", bringt sie ihre Niederlage auf den Punkt und weiter: "Ich hätte gerne meine guten Ideen umgesetzt." Sie habe im Wahlkampf viele Erfahrungen gemacht und gute Kontakte knüpfen können.

 

 

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