Ausbau der K 93 beginnt

Kottenheim. Am Dienstag, 15. September, beginnt der Ausbau der K 93 zwischen Mayen und Kottenheim und Umbau der Kreuzung K 20/K 93 in Kottenheim zu einem Kreisverkehrsplatz. Hierzu wird eine Vollsperrung eingerichtet. Ausgeführt wird die Maßnahme in zwei Bauabschnitten. Die geplante Bauzeit beträgt circa ein Jahr.

Der erste Bauabschnitt beginnt von Mayen kommend kurz hinter der August-Horch-Straße und endet vor dem Knotenpunkt mit der K 20. In diesem Teilstück wird die "Bierlingskurve" entschärft und die Böschung stabilisiert. Zudem sind umfangreiche Verlegearbeiten an einer Gashochdruckleitung der "Energienetze Mittelrhein" erforderlich.

Eine Umleitung erfolgt über die B 262 Kottenheim. Die K 93 von Kottenheim kommend bleibt bis einschließlich dem Knotenpunkt K 20 offen. Für langsame Fahrzeuge bis 25 km/h besteht die Anbindung über die K 20 Hausen. Im anschließenden zweiten Bauabschnitt wird der Knotenpunkt der K 93 mit der K 20 zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut. Die Verkehrsführung erfolgt wie im ersten Bauabschnitt über die B 262. Da die K 93 zwischen dem Knotenpunkt K 20 und dem vorhandenen Kreisel gesperrt ist, führt die Umleitung über den parallelen Friedhofsweg in die Hausener Staße. Für langsame Fahrzeuge bis 25 km/h besteht eine Anbindung über die L 98 Hausen/Birkenhof und die L 113 Thür nach Kottenheim.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betragen rund 1,25 Millionen Euro und werden vom Kreis Mayen-Koblenz getragen. Die Baumaßnahme wird vom Land Rheinland-Pfalz mit 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert.

Foto: Archiv

www.lbm.rlp.de

 

 

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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