gepostet von Julia Borsch

Zivilschutzübung in Bitburg: Medizinische Task Force trainiert Einsatzabläufe

Bitburg. Die Medizinische Task Force 39 hat erstmals eine umfassende Zivilschutzübung durchgeführt. Ziel war es, logistische und medizinische Abläufe unter realistischen Bedingungen zu testen.

Die großangelegte Zivilschutzübung der Medizinischen Task Force 39 in Bitburg.

Die großangelegte Zivilschutzübung der Medizinischen Task Force 39 in Bitburg.

Bild: R. Carl, DRK

Am Samstag führte die Medizinische Task Force 39 (MTF 39) erstmals eine umfassende „Sammelraum- und Verlege-Übung“ in Bitburg durch. Die Maßnahme fand in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz (HiK), dem Ministerium des Inneren und für Sport (MdI) sowie dem Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) statt.

Katastrophenschutz stärkt Zusammenarbeit

Zur HiK gehören das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser, die Johanniter, die DLRG sowie der Arbeiter-Samariter-Bund. Gemeinsam mit diesen Partnern überprüfte die MTF 39 ihre logistische und medizinische Handlungsfähigkeit in einem realistischen Szenario. Im Rahmen der Übung wurden die einzelnen Teileinheiten der MTF 39 zunächst in einem definierten Sammelraum zusammengeführt, bevor sie koordiniert in ein fiktives Einsatzgebiet verlegt wurden.

Effiziente Abläufe für den Ernstfall erprobt

Ziel solcher Übungen ist es, Abläufe zu optimieren, um im Ernstfall schnell und effizient medizinische Hilfe leisten zu können. Durch die Sammelraumübung konnten die Prozesse weiter verfeinert und die Teamarbeit gestärkt werden.

Theorieeinheit im Euro-BBW

Nach Abschluss der praktischen Übung trafen sich die rund 100 Teilnehmenden im Euro-BBW. Dort stand ihnen zunächst die Mensa für ein gemeinsames Mittagessen und anschließend der Konferenzraum für theoretische Unterrichtseinheiten zur Verfügung. Das Euro-BBW dankte allen Beteiligten herzlich für ihren Einsatz.