Stephanie Baumann

+++ Update +++ F-16-Pilot aus Krankenhaus entlassen - Ermittlungen zur Ursache dauern an

Spangdahlem. Der bei dem Absturz eines F-16-Kampfjets am Dienstag, 22. September, leicht verletzte Pilot ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die Maschine befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Landeanflug auf den US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem. Die Ursache des Absturzes ist bislang noch unklar.

+++ Update vom 24. September +++

Der Pilot der F-16, die am 22. September auf der Spangdahlem Air Base abgestürzt war, hat nach Angaben des 52nd Fighter Wing nur leichte Verletzungen erlitten. Inzwischen konnte er das Krankenhaus wieder verlassen. Das erklärte das 52. Jagdgeschwader in einer Pressemitteilung. Weiterhin bedankt sich das Geschwader an der Anteilnahme und Unterstützung der lokalen Bevölkerung: "Wir sind außerdem dankbar für die schnelle Reaktion und die fortwährende Unterstützung der amerikanischen und deutschen Einsatzkräfte."

Die Untersuchung zur Ursache des Unglücks dauert weiterhin an. Während der laufenden Untersuchung können nach Angaben der US-Luftwaffe keine weiteren Einzelheiten zur möglichen Absturzursache veröffentlicht werden.

 

+++ Ursprungsmeldung vom 22. September +++

Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz aus dem Kampfjet retten. Dabei erlitt er Verletzungen, wie ein Sprecher des Eifelkreises Bitburg-Prüm bestätigte. Über die Schwere der Verletzungen liegen derzeit keine näheren Informationen vor.

Nach dem Absturz rückten zahlreiche Einsatzkräfte zur Unglücksstelle aus. Neben amerikanischen Rettungskräften waren auch Helfer des Brand- und Katastrophenschutzes des Eifelkreises Bitburg-Prüm im Einsatz.

Absturz nahe der Bundesstraße B 50

Die Unglücksstelle befindet sich im Bereich des US-Luftwaffenstützpunktes Spangdahlem, unweit des dortigen Golfplatzes. Dieser liegt in unmittelbarer Nähe der stark befahrenen Bundesstraße B 50 zwischen Binsfeld und Spangdahlem.

Im Zuge des Rettungseinsatzes kam es auf der B 50 zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. Die Straße wurde im Bereich der Absturzstelle vorübergehend gesperrt. Inzwischen ist die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben, wie eine Polizeisprecherin bestätigte.

Nach Angaben des 52. Jagdgeschwaders befand sich die F-16 nach einem routinemäßigen Trainingsflug mit insgesamt drei F-16-Maschinen auf dem Rückflug zur Air Base, als es zu dem Absturz kam. "Die drei anderen Flugzeuge wurden zur Ramstein Air Base umgeleitet und landeten dort sicher", heißt es in einer Pressemitteilung des Jagdgeschwaders.


Spangdahlem ist wichtiger US-Militärstandort

Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem ist eine Staffel mit rund 20 F-16-Kampfjets stationiert. Die Maschinen waren zuletzt auch mehrfach bei militärischen Einsätzen im Nahen Osten beteiligt.

Darüber hinaus ist auf der Air Base seit Monaten ein verstärkter Flugverkehr mit amerikanischen Transportmaschinen zu beobachten. Hintergrund sind unter anderem die militärischen Entwicklungen und der Krieg zwischen den USA und dem Iran.

Die genaue Ursache des Flugzeugunglücks ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Text: Florian Blaes und Redaktion