Nikolas Leube

+++Update+++ Polizei nennt Unfallhergang nach schwerem Unfall auf der L9

Heckhuscheid. Die Polizei hat neue Details zum schweren Verkehrsunfall auf der L9 veröffentlicht. Alle fünf Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht, die Staatsanwaltschaft ordnete ein Gutachten an.

Bild: Polizei

Auf der L9 hat sich im Kreuzungsbereich zwischen Heckhuscheid und Niederüttfeld ein Verkehrsunfall ereignet. Nach Angaben der Polizei stießen dort ein Personenwagen und ein Pritschenwagen zusammen. Insgesamt wurden fünf Menschen verletzt.

Die Einsatzkräfte sind derzeit mit der Unfallaufnahme beschäftigt. Nach Angaben der Polizei wird außerdem ein Gutachter hinzugezogen.

Weitere Informationen folgen

Wegen der laufenden Unfallaufnahme ist die L9 im Bereich der Unfallstelle gesperrt. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang und zur Schwere der Verletzungen liegen derzeit noch nicht vor. Die Polizei kündigte an, hierzu später weitere Informationen zu veröffentlichen.

+++Update+++ 17:09 Uhr

Die Polizei hat weitere Einzelheiten zu dem schweren Verkehrsunfall bekannt gegeben. Demnach ereignete sich der Zusammenstoß gegen 15 Uhr auf der L9 zwischen Heckhuscheid und Niederüttfeld. Die fünf Verletzten erlitten schwere, teilweise lebensgefährliche Verletzungen. Unter ihnen befinden sich zwei Kleinkinder.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs hat die Polizei einen Gutachter beauftragt. Die Unfallaufnahme und die Ermittlungen dauern an.

+++Update+++ 23:24 Uhr

Die Polizei hat weitere Einzelheiten zum Unfallhergang veröffentlicht. Nach den ersten Ermittlungen fuhr eine Autofahrerin auf der Kreisstraße 108 aus Richtung Kesfeld in Fahrtrichtung Habscheid-Hallert. An der Kreuzung zur L9 stieß ihr Wagen mit einem von rechts kommenden, bevorrechtigten Pritschenwagen zusammen, der mit vier Personen besetzt war.

Durch den Aufprall wurde der Pritschenwagen herumgeschleudert und blieb auf dem Dach liegen. Die vier Insassen konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Das Auto der Fahrerin wurde ebenfalls herumgeschleudert und kam auf der Fahrerseite zum Stillstand. Die Feuerwehr musste die Fahrerin aus dem Fahrzeug befreien.

Alle fünf Verletzten wurden nach der Erstversorgung vor Ort in Krankenhäuser gebracht. Die Staatsanwaltschaft Trier ordnete zur Klärung des genauen Unfallhergangs die Erstellung eines Gutachtens an.

Die L9 blieb bis 20.35 Uhr für die Unfallaufnahme gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.