Kerosin-Ablässe: Bessere Messstationen

VG Birkenfeld. Die Ablässe von überschüssigem Kerosin über Rheinland-Pfalz haben bei vielen Bürger/innen zu großen Sorgen und in vielen Räten zu Resolutionen geführt.

Gerade im vergangenen Jahr haben die Treibstoffablässe deutlich zugenommen. Bisher wurden Kohlenwasserstoffverbindungen in den größeren rheinland-pfälzischen Städten und an einer Messstelle im Pfälzer Wald kontinuierlich gemessen. "Nun haben wir zwei weitere Messstationen im möglichen Überfluggebiet mit entsprechenden Messgeräten ausgestattet  und damit den Messumfang des Messnetzes erweitert“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken.

Messstation in Leisel

Neben der Messstation im Pfälzerwald (Hortenkopf) wurden jetzt auch die Messstationen in der Westpfalz (Dunzweiler) und im Hunsrück (Leisel) zur präziseren messtechnischen Bewertung von Kerosinablässen mit entsprechenden Geräten nachgerüstet. Damit sind in möglichen Überflug- und Ablassgebieten – Pfälzerwald, Hunsrück und Westpfalz – drei empfindliche Kohlenwasserstoffdetektoren aktiv. Die drei Messstationen gehören zum ZIMEN-Messnetz, das vom Landesamt für Umwelt betrieben wird.

„Bisher sind die Messwerte unauffällig und typisch für den ländlichen Raum, das ist eine gute Nachricht. Aber wir werden das natürlich weiter beobachten“, sagte Höfken weiter. Die Messdaten des ZIMEN werden im Internet kontinuierlich aktualisiert und können unter www.luft.rlp.de abgerufen werden.

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