Gelder für Soziales, Kultur und Sport

VG Herrstein-Rhaunen verteilt KSK Spenden

VG Herrstein. Das Wetter war jahreszeitlich bedingt nasskalt, der Anlass des Treffens aber durchaus angenehm. VG Bürgermeister Uwe Weber bezeichnete es augenzwinkernd sogar als den besten Dienstagnachmittag der Woche. Er hatte auch Grund zur Freude. Der Sparkassenvorstand bestehend aus Thomas Späth und Torsten Rothfuchs sowie Filialbereichsleiter Oliver Schuff hatten einen ansehnlichen Scheck im Gepäck.

Uwe Weber hatte über den Jahresverlauf von seinem Vorschlagsrecht für Spenden Gebrauch gemacht. Dabei schüttete die Kreissparkasse Birkenfeld insgesamt 53.160 für Vereine und gemeinnützige Institutionen in der Nationalpark-Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen aus. Da an eine Übergabe mit den Vertretern aller begünstigten Organisationen nicht zu denken war, traf man sich im übersichtlichen Kreis auf dem Gelände des Wildfreigeheges. Die Touristenattraktion in Kempfeld stand dabei exemplarisch für alle Spendenempfänger. Der Hunsrückverein als Träger wurde vertreten durch Klaus Görg. „Wie so oft hilft uns die KSK in schwierigen Zeiten,“ lobte er das regionale Geldinstitut.

Ausschüttungen aus dem Bürgermeistertopf

Als Vertreter der Vereine war Wolfgang Welker vom AC Antestal anwesend. Der in Schmidthachenbach beheimatete Angelsportclub hatte Geld zur Anschaffung eines Rasenmähers erhalten. Auch zahlreiche Ortsgemeinden der VG kamen in den Genuss von Ausschüttungen aus dem Bürgermeistertopf. Reiner Mildenberger, Ortbürgermeister von Mackenrodt, kam für die Kollegen aus Veitsrodt, Kempfeld, Hottenbach, Sienhachenbach, Schmidthachenbach, Niederwörresbach, Berschweiler sowie Bundenbach und bedankte sich in deren Namen für die Zuwendungen. Die weiteren Spendenempfänger waren der Sportring der VG Herrstein-Rhaunen, der TV Hettenrodt, die Spvgg Hochwald, der MGV Schauren, der Begleit- und Rettungshundeverein Nahe-Hunsrück, der DRK Ortsverein Kirschweiler, der ASC Fischbach, die Feuerwehrkapelle Rhaunen, die Spvgg Fischbach, die TG Königswald, der MV Schmidthachenbach, die IG Pro Hettenrodt die Freilichtbühne Mörschied sowie der Gemischte Chor Sangeslust-Stipshausen.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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