In Göttschied gibt's ein Katzenzimmer

Tierische Bewohner schnurren in den Höhlen

Idar-Oberstein Stadt. Fast alle Körbchen und Höhlen sind besetzt und zufriedenes Schnurren ist zu hören. Das neue Katzenzimmer des Vereins „Initiative für Tiere in Not“ wird von seinen tierischen Bewohnern ausgiebig genutzt. Klaus Hagner, OIE-Pensionär, setzte sich für die Neugestaltung ein und hat von seinem ehemaligen Arbeitgeber einen Zuschuss in Höhe von 1 750 Euro für das Projekt erhalten.

Die „Initiative für Tiere in Not e.V.“ wurde 2013 von einer Handvoll befreundeter Tierliebhaber gegründet, um sich für den Tierschutz in der Region einzusetzen. Der Verein führt kein Tierheim, die Tiere leben in Familien bis sie vermittelt werden. Ihr Hauptanliegen besteht darin, ausgesetzte, vernachlässigte oder verwahrloste Tiere ärztlich zu versorgen und wenn möglich in einer Pflegestelle zu betreuen, bis sie wieder in ein gutes Zuhause vermittelt werden können. Schwerpunkt der Arbeit des Vereins liegt in den Verbandsgemeinden Birkenfeld, Baumholder, Herrstein, Kirn-Land und den Städten Idar-Oberstein und Kirn. Die „Initiative für Tiere in Not“ nimmt im Jahr um die 100 Katzen und circa 40 Hunde auf. Dabei entstehen Tierarztkosten von im Schnitt 30 000 Euro.

Katzenzimmer war einst ein Büro

Das renovierte Katzenzimmer wurde ursprünglich als Büro genutzt. Im Laufe der Zeit ist es jedoch zu einer festen Einrichtung für Katzen geworden, die auf Vermittlung warten. Der Raum musste jedoch dringend den Ansprüchen der Samtpfoten angepasst werden. Hierzu wurde der Teppichboden entfernt und Fliesen verlegt. Zusätzlich wurden die Wände gestrichen und viele verschiedene Rückzugsmöglichkeiten für die Katzen geschaffen: Ein neuer Katzenbaum, eine Kletterwand mit Hängekörbchen und Kuschelhöhlen bieten den Tieren nun ausreichend Möglichkeiten zum Entspannen.

Ehemalige packen an

Im Programm „OIE macht’s möglich!“ engagieren sich Mitarbeiter und Pensionäre der OIE in ihrer Freizeit für Mitmenschen. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seiner Heimatgemeinde einbringt, erhält bis zu 2000 Euro für das Projekt.

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