Kultur: Abgesagt, aber nicht abgeschrieben

Upcycling-Taschen aus Bannern

Idar-Oberstein Stadt. Alles war geplant, die Werbung produziert, doch die Veranstaltungen „Zeit der Engel“ und „Die Judenbank“ konnten am Ende wegen der Corona-Beschränkungen doch nicht stattfinden. Aber abgesagt bedeutet nicht abgeschrieben! Und daher hat sich das Idar-Obersteiner Kulturamt kurzerhand dazu entschlossen, aus den bereits produzierten Werbebannern wunderschöne Taschenunikate herstellen zu lassen. In Kooperation mit der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten wurden die Banner in Schablonen geschnitten und zu drei verschiedenen Taschenformaten neu zusammengenäht.

Unter dem Motto „Upcycling statt Recycling“ entstanden so fünfzehn tolle Taschen zum Shoppen, umhängen oder zum Schutz von Tablet oder Dokumenten. Wer sich eines dieser Kultur-Unikat sichern möchte: Ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, sind die Taschen zum Preis von 30 Euro (Umhängetasche), 25 Euro (Shopper) und 15 Euro (Tablet-Tasche) in der Buchhandlung Schulz-Ebrecht erhältlich.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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