Mario Zender

Prozess gestartet: 31-Jähriger soll Ex-Frau erstochen und einbetoniert haben

Der Angeklagte Matthias K. vor dem Landgericht Koblenz.

Matthias K. (31, hier mit seiner Verteidigerin Rechtsanwältin Marion Faust) steht sein heute vor dem Landgericht Koblenz. Die Anklage lautet auf Mord aus Habgier, heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen.

Bild: Zender

Koblenz/Bad Neuenahr-Ahrweiler. Vor dem Landgericht Koblenz hat der Mordprozess gegen den 31-jährigen Matthias K. begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Sommer vergangenen Jahres seine getrennt lebende Ehefrau Anna K. in Gimmigen, einen Stadtteil von Bad Neuanahr- Ahrweiler, brutal ermordet zu haben.
Nach der Anklage soll der Mann seine Noch-Ehefrau unter einem Vorwand in sein Haus gelockt und dort mit 17 Messerstichen getötet haben. Vorausgegangen waren Streitigkeiten um Geld, Unterhalt und das Sorgerecht für den gemeinsamen vierjährigen Sohn. Die Tat soll akribisch geplant gewesen sein: Bereits zuvor habe der Angeklagte eine Grube nahe der Garage ausgehoben.
Nach der Tat soll Matthias K. die Leiche in dem Loch verborgen, mit Schnellbeton verschlossen und später überfliest haben. Um die Tat zu vertuschen, habe er sogar eine Nachricht vom Handy der Getöteten versendet. Erst nach widersprüchlichen Aussagen gestand er. 
Der Fall hatte im Sommer 2025 die Bevölkerung in Bad Neuenahr-Ahrweiler erschüttert.  

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