gepostet von Nikolas Leube

Aktueller Warnlagebericht für Rheinland-Pfalz und Saarland: Schnee, Regen und stürmische Böen erwartet

Region. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Schnee, Regen, Glätte und stürmischen Böen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Ab Freitag wird es kälter mit Neuschnee und erhöhter Glättegefahr.

Symbolfoto

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Bild: CanvaPro

Am heutigen Donnerstag, den 8. Januar, um 10:28 Uhr, gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) einen neuen Warnlagebericht für Rheinland-Pfalz und das Saarland heraus. Der Bericht warnt vor einer vorübergehenden Milderung der Wetterlage mit Übergang von Schnee in Regen, örtlich gefrierendem Regen und Sturm, bevor es ab Freitagmittag erneut kälter wird und Neuschnee, Frost sowie Glätte erwartet werden.

Wetter- und Warnlage:

Rheinland-Pfalz und das Saarland liegen aktuell im Einfluss atlantischer Tiefdruckgebiete. Zunächst bleibt kalte Luft polaren Ursprungs wetterwirksam, bevor ab Donnerstag zunehmend milde Atlantikluft das Land flutet.

Frost und Glätte:

Tagsüber ist in den höheren Lagen mit leichtem Frost um -1 Grad zu rechnen. In der Nacht zum Freitag wird es vor allem im Bergland mit Temperaturen zwischen 0 und -3 Grad nochmals frostig.

Schnee, Schneeverwehungen und Glatteis:

Am Donnerstag zieht von Südwesten her leichter Schneefall auf, der sich über die Region ausbreitet. In den tieferen Lagen wird der Schnee später teilweise in Regen übergehen. Die Glättegefahr ist durch Schneematsch und überfrierende Nässe erhöht, vereinzelt auch durch gefrierenden Sprühregen. In der Nacht zum Freitag verstärken sich die Niederschläge, wobei im Südwesten schnell Regen einsetzt. In den Berglagen, insbesondere Richtung Nordosten von Rheinland-Pfalz, bleibt es länger kalt mit teils kräftigem Schneefall. In höheren Lagen sind 1 bis 5 cm Neuschnee möglich, im Westerwald lokal auch bis zu 10 cm. Im weiteren Verlauf der Nacht wird die Schneefallgrenze allmählich sinken, was zu weiteren Schneefällen führt. In den höheren Lagen können bis Samstagmorgen 5-10 cm Neuschnee fallen, in Staulagen sogar 10-20 cm, begleitet von Schneeverwehungen und erhöhter Glättegefahr.

Wind:

In der Nacht zum Freitag dreht der Wind von Südost auf Südwest und frischt auf. Stürmische Böen und Sturmböen zwischen 60 und 80 km/h (Bft 8-9) werden erwartet, in Hochlagen und exponierten Tallagen auch schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h (Bft 10). Auch tagsüber werden stürmische Böen und Sturmböen aus Südwest mit Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 85 km/h (Bft 8-9) erwartet. Im Bergland sowie im Südwesten können ebenfalls schwere Sturmböen auftreten. Der Wind lässt am Freitagnachmittag und -abend von Norden her langsam nach.

Die nächste Aktualisierung des Warnlageberichts erfolgt spätestens am Donnerstag, 8. Januar 2026, um 20:30 Uhr.


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