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SEK-Einsatz in Enkirch: Polizei nimmt 36-jährigen Mann fest

Enkirch. Nach einer mutmaßlichen Bedrohung mit einer Schusswaffe ist es am Samstag, 21. Februar, in Enkirch zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Spezialkräfte nahmen am Abend einen 36-jährigen Mann fest. Nach Angaben der Polizei bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für Unbeteiligte.

Bild: Kevin Schössler

Wie der Pressesprecher des Polizeipräsidium Trier, Marc Fleischmann, mitteilte, hatte sich am Samstagmittag eine 34-jährige Frau aus der Eifel an die Polizei gewandt. Sie gab an, von ihrem früheren Lebensgefährten bedroht worden zu sein. Der 36-Jährige habe angekündigt, mit einer Schusswaffe zu einer für den Abend geplanten Familienfeier zu erscheinen und dort Menschen zu töten. Zudem sei er im Besitz einer entsprechenden Waffe.
Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung leitete die Polizei Fahndungsmaßnahmen ein. Die Ermittler suchten nach dem Verdächtigen und überprüften mögliche Aufenthaltsorte. Am Abend gegen 20.30 Uhr konnte der Mann schließlich in einer Wohnung in Enkirch lokalisiert werden.
Zur Festnahme wurden Spezialeinsatzkräfte hinzugezogen. Der Zugriff erfolgte nach Polizeiangaben ohne Zwischenfälle. Weitere Details zum Ablauf des Einsatzes oder zu möglichen sichergestellten Gegenständen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Die Polizei betont, dass zu keiner Zeit eine konkrete Gefährdung für unbeteiligte Dritte bestanden habe. Durch die frühzeitige Mitteilung und das schnelle Einschreiten der Einsatzkräfte habe die Situation kontrolliert werden können.
Gegen den 36-Jährigen wurden Ermittlungen eingeleitet. Welche strafrechtlichen Vorwürfe im Einzelnen im Raum stehen, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Auch zu den Hintergründen der mutmaßlichen Bedrohung äußerte sich die Polizei mit Verweis auf das laufende Verfahren bislang nicht weiter.
Die Ermittlungen dauern an.

Text: Kevin Schössler


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