Andrea Fischer

Erlebnisberg Erbeskopf 2026+ diskutiert

Thalfang/Erbeskopf. Die Weichen für die Zukunft des Erbeskopfs sind gestellt: Nach der erfolgreichen Vorstellung des neuen Grobkonzepts „Erbeskopf 2026+ – Im Einklang mit der Natur“ ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz.

Erbeskopf 2026+ diskutiert: Die Teilnehmer des Projektes vor der Touristinfo  in Thalfang

Erbeskopf 2026+ diskutiert: Die Teilnehmer des Projektes vor der Touristinfo in Thalfang

Bild: VG Thalfang

Das Konzept atmet den Geist von Zusammenarbeit ohne die unterschiedlichen Ansätze und Interessen der Akteure und Anrainer am Berg zu verdecken. Dass wir einander zuhören und konsequent den Fokus auf das gemeinsame Ziel legen, den Berg attraktiver zu gestalten, ist aus meiner Sicht ein wichtiger Faktor für den zukünftigen Erfolg bei der Umsetzung unserer guten Ideen“, betont Tamara Breitbach, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Thalfang und Vorsitzende des Zweckverbands „Wintersport, Natur- und Umweltbildungsstätte Erbeskopf“.

Das vorgestellte Modell, das den Berg zu einem ganzjährigen, ökologisch nachhaltigen Erlebnisort führen soll, stieß bei Stakeholdern und regionalen Vertretern auf einhellige Zustimmung.

Natur und Tourismus als Partner am Berg

Wesentlich für das Konzept sind „sanfte Erlebnisse“ am Nationalpark Hunsrück-Hochwald und auf dem Gelände der langjährigen Skipiste am Erbeskopf. „Die Resonanz zeigt, dass die Initiatoren den richtigen Nerv getroffen haben“, so Katja Hilt von der Hunsrück-Nahe Tourismus GmbH. „Der Erbeskopf wird ein touristischer Leuchtturm, wenn wir das gemeinsame Ziel kontinuierlich zu verfolgen.“, weiß die Regionaltouristikerin.

Schulterschluss als Erfolgsfaktor

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einbindung aller Interessengruppen. Das Konzept ist das Ergebnis eines intensiven Dialogs zwischen Kommunen, Nationalparkamt, Landesforsten, den Akteuren vor Ort und Tourismusakteuren. „Wir freuen uns über die Initiative des Zweckverbands, der uns eine Basis für die weitere Zusammenarbeit bietet“, meint Dr. Harald Egidi, Leiter des Nationalparkamts.

Ausblick

Mit der Vorstellung des Konzepts beginnt nun die Umsetzungsphase. Das Konzept sieht konkrete Schritte in kurz-, mittel- und langfristiger Perspektive vor. Wichtig bleibt die Einbindung aller Akteure, um größtmögliche Transparenz und Teilhabe zu gewährleisten. Erste Projekte und Events sind bereits in der aktiven Organisationsphase. Das Ziel: Den höchsten Berg von Rheinland-Pfalz schon in dieser Saison als vielseitiges Natur- und Erlebnisziel noch sichtbarer für die Gäste aus Nah und Fern zu machen.

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