Polizei Luxemburg und Bundespolizei starten gemeinsame Grenzstreifen
Die Generaldirektion der großherzoglichen Polizei Luxemburg und die Bundespolizeidirektion Koblenz haben am Schloss Weilerbach in Bollendorf eine Kooperationsvereinbarung für gemeinsame internationale Streifen unterzeichnet.
Zusammenarbeit im Grenzraum
Die Einsätze sollen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus stärken.
Zum Einsatz kommen gemeinsame Streifen der Police Grand-Ducale sowie der Bundespolizeiinspektionen Trier und Saarbrücken. Vorgesehen sind Kontrollen in den Grenzgebieten sowie auf grenzüberschreitenden Straßen- und Bahnverbindungen. Grundlage sind aktuelle polizeiliche Lageerkenntnisse.
Der Generaldirektor der großherzoglichen Polizei, Pascal Peters, erklärte: "In einer zunehmend vernetzten Welt stehen wir vor Herausforderungen, die keine nationalen Grenzen kennen. Kriminalität, Terrorismus und grenzüberschreitende Gefahren erfordern eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden." Durch den Austausch von Fachwissen und Informationen könne schneller auf Gefahren reagiert werden, sagte Peters weiter. Die Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern solle dazu beitragen, "Gefahren abzuwehren und ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten"..
Gemeinsame Kontrollen geplant
Der Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, Gregor Pelzl, kündigte regelmäßige deutsch-luxemburgische Streifen auf beiden Seiten der Grenze an. Gemeinsame Streifen seien "ein sichtbares Zeichen für eine partnerschaftliche, vertrauensvolle und starke Zusammenarbeit in Europa". Weiterhin betonte er die sichtbare Präsenz der gemeinsamen Einsätze im Grenzgebiet: "Ich freue mich darüber, dass insbesondere die Bevölkerung im Grenzgebiet von Luxemburg und Deutschland ab sofort auf beiden Seiten regelmäßig deutsch-luxemburgische Streifen unserer Polizeien sehen werden."
Mit der Vereinbarung bekräftigen Deutschland und Luxemburg nach Angaben der Behörden ihr gemeinsames Engagement für eine grenzüberschreitend abgestimmte Polizeiarbeit.

Fluchtversuch am Sterenbachsee: Zwei E-Fahrer ohne Versicherung und unter Drogeneinfluss gestoppt

Motorradfahrer schwer verletzt

Truppenabbau in Spangdahlem? Was Trumps Pläne für die Eifel bedeuten





Zurück
Nach oben