

Entstehen wird der »WeinWald« auf den Flächen des Staffelter Hofs. Das Weingut baut Reben gemeinsam mit Bäumen und Gehölzen an, um dem Klimawandel offensiv zu begegnen, den Weinbau widerstandsfähiger zu machen und gleichzeitig die Artenvielfalt zu fördern.
Auf rund sechs Hektar wachsen inzwischen nicht nur Reben, sondern auch Nuss-, Oliven-, Kastanien- und Obstbäume: Birnen, Feigen, Maulbeeren, Mandeln und Kräuter. Mehr als 200 Bäume sowie rund 800 Hecken und Sträucher wurden bereits in die Erde gebracht. Auch Schafe gehören inzwischen zum Bild in den Wingerten.
Der neue Begegnungsort soll künftig Raum für Weinproben, Vorträge, Umweltbildung und Kulturveranstaltungen bieten. »Wir erschaffen einen Ort, der Natur, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit verbindet und zeigt: Unser Weinbau kann Zukunft gestalten«, beschreibt Initiator Jan Klein die Idee hinter dem Projekt. Der Platz sei von Anfang an als offener und inklusiver Treffpunkt für Einheimische und Gäste gedacht.
Geplant ist ein barrierefrei gestalteter Picknickplatz mitten zwischen PIWI-Reben – also pilzwiderstandsfähigen Rebsorten – und Bäumen. Ergänzt werden soll er durch eine kleine Waldbühne für Konzerte, Lesungen und Workshops, eine Outdoor-Küche sowie eine Trockensteinmauer als Lebensraum für Insekten und andere Kleintiere.
Um den »WeinWald BegegnungsOrt« zu verwirklichen, hat der Verein »Kulturscheune« jetzt eine Crowdfunding-Kampagne über die Plattform »Viele schaffen mehr« der Vereinigten Volksbank gestartet. Dort wird jede Spende aufgestockt. Je erfolgreicher die Kampagne verläuft, desto eher könnten später weitere Projekte wie ein Naturspielplatz, ein Barfußpfad oder die Renaturierung des Klingelbachs umgesetzt werden.
Parallel suchen die Initiatoren Patinnen und Paten, die das Projekt langfristig unterstützen und die Gemeinschaft rund um den zukunftsorientierten Weinberg stärken möchten.
Weitere Informationen: weinwald.de
WeinWald kompakt




