

Nach zwei bereits bekannt gewordenen Fällen gibt es nun einen weiteren Verdacht auf manipulierte Radmuttern an einem geparkten Auto in Wittlich. Wie die Polizei mitteilt, hat sich eine weitere Autofahrerin bei den Ermittlern gemeldet.
Bereits zuvor hatten sich zwei weitere Frauen bei der Polizei gemeldet. Beide hatten ihre Fahrzeuge am 23. Juli tagsüber auf einem Parkplatz in der Kurfürstenstraße abgestellt und stellten anschließend den Verdacht fest, dass Radmuttern gelöst worden waren. Als dritte Betroffene meldete sich am 29. Juli eine Autofahrerin. Nach ihren Angaben wurden zwischen dem 18. und 23. Juli offenbar die Radmuttern eines Rades an ihrem Pkw gelöst. Ihr Fahrzeug war in diesem Zeitraum ebenfalls im Bereich der Kurfürstenstraße abgestellt.
Ob die drei Vorfälle zusammenhängen, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Hintergründe und möglichen Motive sind bislang unklar.
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich – sollte sich der Tatverdacht bestätigen – keinesfalls um einen harmlosen Streich handelt. Das Lösen von Radmuttern kann als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr gewertet werden und schwere Unfälle mit erheblichen Personen- und Sachschäden verursachen.
Zeugen, die im Bereich der Kurfürstenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wittlich unter Telefon 06571/9260 zu melden.




