

Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz aus dem Kampfjet retten. Dabei erlitt er Verletzungen, wie ein Sprecher des Eifelkreises Bitburg-Prüm bestätigte. Über die Schwere der Verletzungen liegen derzeit keine näheren Informationen vor.
Nach dem Absturz rückten zahlreiche Einsatzkräfte zur Unglücksstelle aus. Neben amerikanischen Rettungskräften waren auch Helfer des Brand- und Katastrophenschutzes des Eifelkreises Bitburg-Prüm im Einsatz.
Absturz nahe der Bundesstraße B 50
Die Unglücksstelle befindet sich im Bereich des US-Luftwaffenstützpunktes Spangdahlem, unweit des dortigen Golfplatzes. Dieser liegt in unmittelbarer Nähe der stark befahrenen Bundesstraße B 50 zwischen Binsfeld und Spangdahlem.
Im Zuge des Rettungseinsatzes kam es auf der B 50 zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. Die Straße wurde im Bereich der Absturzstelle vorübergehend gesperrt. Inzwischen ist die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben, wie eine Polizeisprecherin bestätigte.
Spangdahlem ist wichtiger US-Militärstandort
Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem ist eine Staffel mit rund 20 F-16-Kampfjets stationiert. Die Maschinen waren zuletzt auch mehrfach bei militärischen Einsätzen im Nahen Osten beteiligt.
Darüber hinaus ist auf der Air Base seit Monaten ein verstärkter Flugverkehr mit amerikanischen Transportmaschinen zu beobachten. Hintergrund sind unter anderem die militärischen Entwicklungen und der Krieg zwischen den USA und dem Iran.
Die genaue Ursache des Flugzeugunglücks ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Text: Florian Blaes




