

Bei gemeinsamen Kontrollen deutscher und belgischer Behörden am Mittwochmorgen lag der Schwerpunkt auf den Maßen und Gewichten im Güterverkehr. Besonders häufig stellten die Einsatzkräfte Überschreitungen des zulässigen Gesamtgewichts bei Holztransportern fest.
Insgesamt wurden sechs Holztransporte, ein mit Hühnerdung beladener Sattelzug, ein Sattelzug mit zwei Seecontainern sowie ein Milchtransporter wegen Überladung beanstandet. Für alle Fahrzeuge galt ein zulässiges Gesamtgewicht von 40 Tonnen.
Die festgestellten Gewichte lagen zwischen 44 und 56 Tonnen. Das entspricht Überladungen von zehn bis 40 Prozent. Besonders auffällig waren ein belgischer Langholztransporter bei Losheim mit 56 Tonnen sowie ein niederländischer Sattelzug bei Prüm, der mit Hühnerdung beladen war und 50,5 Tonnen wog.
In neun Fällen untersagten die Einsatzkräfte aufgrund der Überladung die Weiterfahrt. Gegen die verantwortlichen Fahrer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Gegen die jeweiligen Unternehmen werden zudem Verfahren angestrebt, durch die der Frachterlös eingezogen werden kann.
Neben den Überladungen stellten die Beamten weitere Verstöße fest. Ein Verkehrsteilnehmer wurde mit einem Handy am Steuer erwischt, bei einem Pkw-Gespann war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Zudem registrierten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten.
An den Kontrollen waren Beamte der belgischen Police Zone Eifel, des Verkehrskommissariats Euskirchen, des Bundesamtes für Logistik und Mobilität Mainz sowie der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier beteiligt.
Quelle: Polizeipräsidium Trier



