Stephanie Baumann

Zeitumstellung: Deutschland googelt, das Saarland besonders viel

Region. In der Nacht zum Sonntag, 25. Oktober, werden die Uhren von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt. Wie stark das Interesse an der Zeitumstellung ist, zeigt eine Analyse der Uhrenplattform Wristler, die Google-Suchanfragen in 16 europäischen Ländern verglichen hat.

Bild: (Symbol): CanvaPro

Im Oktober 2025 wurde der Begriff „Zeitumstellung“ in Deutschland rund 2,24 Millionen Mal gesucht – fast 30-mal so oft wie in einem durchschnittlichen Monat. Zusammen mit Suchanfragen wie „Uhr umstellen“ (301.000) und „Winterzeit“ (90.500) ergaben sich rund 2,8 Millionen Suchanfragen.

Deutschland auf Platz fünf

Umgerechnet auf 100.000 Einwohner kamen in Deutschland im Oktober 2025 insgesamt 3.314 Suchanfragen zur Zeitumstellung zusammen. Damit liegt das Land im Vergleich der 16 untersuchten Länder auf Platz fünf. Am größten war das Suchinteresse in Italien mit 4.754 Anfragen je 100.000 Einwohner, gefolgt von den Niederlanden und Finnland. Österreich erreichte mit 2.845 Anfragen Platz neun.

Besonders stark steigt das Interesse in den Monaten der Zeitumstellung im März und Oktober: Dann wird in Deutschland 23,6-mal so häufig gesucht wie in den übrigen Monaten. Nur in Finnland und Italien fällt dieser Unterschied noch größer aus.

Saarland mit dem größten Interesse

Innerhalb Deutschlands wird im Saarland am häufigsten nach „Uhr umstellen“ gesucht. Es folgen Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Am geringsten ist das Interesse in Sachsen und Berlin. Im Saarland ist es laut Analyse rund dreimal so hoch wie in der Hauptstadt.

Backofen und Herd sorgen für Suchanfragen

Auch die Geräte, deren Uhren umgestellt werden müssen, spielen eine Rolle. Laut Wristler entfielen im Oktober 2025 fast drei von vier gerätebezogenen Suchanfragen zum Einstellen der Uhrzeit auf Backöfen und Herde. Mit deutlichem Abstand folgten Armbanduhren, Autos, Mikrowellen und Smartwatches.

Die Zahlen beruhen auf gerundeten Schätzungen des Google Keyword Planners. Der Vergleich der Bundesländer basiert auf dem relativen Suchinteresse bei Google Trends.