Der WochenSpiegel feiert ein Jubiläum. Seit 50 Jahren versorgen wir unsere Leserinnen und Leser wöchentlich mit Neuigkeiten, interessanten Themen und wichtigen Einkaufstipps. Das Jubiläum ist für uns auch Zeit, zurückzublicken – auf große Ereignisse, außergewöhnliche Menschen und Geschichten, die unsere Region geprägt haben.Cochem (zen). Als der WochenSpiegel vor 50 Jahren erstmals erschien, sah die Welt noch ganz anders aus. Seitdem haben fünf Bundeskanzler und eine Bundeskanzlerin Deutschland regiert, die deutsche Teilung wurde überwunden, technische Revolutionen haben unseren Alltag verändert und aus einer Welt ohne Internet und Smartphones ist eine geworden, in der Nachrichten innerhalb von Sekunden um den Globus gehen.
Wie lang 50 Jahre tatsächlich sind, erkennt man aber vielleicht am besten, wenn man nicht nach Berlin oder in die große weite Welt schaut, sondern direkt vor unsere Haustür. Denn auch an Mosel, Eifel und Hunsrück ist in diesem halben Jahrhundert unglaublich viel passiert. Menschen haben Unternehmen aufgebaut, Vereine gegründet, Außergewöhnliches geleistet – und dabei ihre Heimat geprägt. Für unsere Jubiläumsausgabe haben wir deshalb einige dieser Menschen getroffen und mit ihnen zurückgeblickt. Herausgekommen sind ganz persönliche Geschichten, überraschende Erinnerungen und spannende Einblicke in fünf Jahrzehnte unserer Region.
Einer, der uns mit zurück ins Jahr 1976 nimmt, ist Karl-Heinz Simon. Viele kennen ihn als langjährigen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Zell. Diesmal geht es aber nicht um Politik, sondern um eine ganz andere Seite seines Lebens. Als 18-Jähriger gründete Simon 1976 gemeinsam mit Freunden den Jugendclub Pünderich. Was damals als Initiative einiger junger Leute begann, entwickelte sich zu einer echten Erfolgsgeschichte. Der Club existiert bis heute und sorgte in den vergangenen Jahrzehnten für zahlreiche Höhepunkte in der Region – darunter sogar ein außergewöhnliches Konzert mit BAP.
Auch Helmut Dehren blickt mit uns zurück. Der Unternehmer aus Ellenz gehört heute zu den größten Hoteliers an der Mosel und betreibt Hotels unter anderem in Löf, Cochem, Bruttig-Fankel, Ellenz und Bullay. Doch auch eine solche Erfolgsgeschichte beginnt einmal klein. Wie alles angefangen hat, welche Entscheidungen seinen Weg geprägt haben und was für ihn unternehmerischen Erfolg ausmacht, erzählt Dehren in dieser Jubiläumsausgabe.
Dass eine Idee von vor 50 Jahren bis heute Früchte tragen kann, zeigt auch die Jugendfeuerwehr Bruttig-Fankel. Jugendwart Nicolas Pellenz nimmt uns mit auf eine Reise durch fünf Jahrzehnte Nachwuchsarbeit. Generationen von Kindern und Jugendlichen haben dort gelernt, Verantwortung zu übernehmen und füreinander einzustehen. Viele von ihnen sind später in die aktive Feuerwehr gewechselt. Eine Erfolgsgeschichte, auf die man im Ort zu Recht stolz ist.
Und dann ist da ein Mann, um den sich bis heute Geschichten und Legenden ranken: Sein Name ist Mauss – Werner Mauss. Der Mann aus dem Hunsrück gilt als einer der bekanntesten und zugleich geheimnisvollsten Privat- agenten Deutschlands. Für unsere Jubiläumsausgabe öffnet er sein persönliches Archiv und erzählt von spektakulären Einsätzen aus seiner jahrzehntelangen Karriere. Darunter ist ein Fall, der ebenfalls exakt 50 Jahre zurückliegt: der Raub des Kölner Domschatzes. Mauss war damals maßgeblich daran beteiligt, den gestohlenen Schatz wiederzubeschaffen.
Eine ganz andere, aber nicht weniger außergewöhnliche Geschichte erzählt Dagmar Korn aus Senheim. Seit genau 50 Jahren betreibt sie »Tanjas Club« – einen der ältesten und bekanntesten Nachtclubs der Moselregion. Sie hat erlebt, wie sich das Nachtleben, die Gäste und die Gesellschaft verändert haben. Fünf Jahrzehnte hinter der Theke haben einen Schatz an Geschichten hinterlassen, von denen sie uns einige erzählt hat.
Das sind nur einige der Menschen und Geschichten, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, in unserer Jubiläumsausgabe »50 Jahre WochenSpiegel« erwarten. Es ist eine Ausgabe zum Erinnern und Wiederentdecken, vielleicht auch zum Staunen und Schmunzeln. Die Jubiläumsausgabe finden Sie hier:
Jubiläumsausgabe 50 Jahre Cochem-Zell