Mario Zender

Comeback für autofreien Erlebnistag "Happy Mosel 2.0"?

Der Landtagsabgeordnete Benedikt Oster (SPD) regt ein Comeback für "Happy-Mosel" an.

Der Landtagsabgeordnete Benedikt Oster (SPD) regt ein Comeback für "Happy-Mosel" an.

Bild: SPD RLP/Susie Knoll

Cochem. Der Landtagsabgeordnete Benedikt Oster macht Ernst: Der Landtagsabgeordnete möchte federführend das Comeback des autofreien Erlebnistags Happy Mosel organisieren. Unter dem Motto „Erinnerungen zurückholen – Zukunft gestalten!“ will Oster 2027 Happy Mosel im Kreis Cochem-Zell von Moselkern bis Pünderich durchführen lassen.
Oster erklärt seine Intention zu dieser Idee wie folgt:
„Der Rad- und Aktivtourismus in Rheinland-Pfalz boomt: Immer mehr Feriengäste wollen den Faktor Erholung mit dem Faktor Bewegung verbinden. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach nachhaltiger und CO2-freier Mobilität. Hinzu kommt der Wunsch nach authentischem Erleben von Regionen. Alle diese Faktoren zusammengenommen und um den einzigartigen Entschleunigungs-Charakter der Mosel ergänzt, kann es nur eine Antwort auf die Frage nach einem Event geben: Happy Mosel muss zurückkommen – und zwar kompakter, moderner und attraktiver!“
Hierfür möchte ich ortsansässige Winzer, Gastronomen, Künstler und Vereine gewinnen. Erste Protagonisten und Unterstützer haben bereits großes Interesse an dem Comeback gezeigt.
Anders als bei früheren Auflagen von Happy Mosel sollen die Gastronomen nicht auf eine reine Servicefunktion reduziert werden, sondern beim autofreien Erlebnistag eine aktive Rolle übernehmen. Winzer, Gastronomen, Vereine sowie insbesondere die Hoteliers und Betreiber von Ferienwohnungen werden dabei in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt.
Finanziert werden soll das Event durch Sponsoren und das Land Rheinland-Pfalz. Durch eine gezielte Kampagne in den Nachbarbundesländern sowie in benachbarten Grenzregionen sollen Gäste gezielt für dieses Spitzenevent gewonnen werden.
Oster macht überdies deutlich, dass seine Idee genau zum richtigen Zeitpunkt entstanden ist:
„Gerade in der Absatzkrise des Weins, von der auch die Mosel erfasst ist, müssen wir unsere einzigartige Wein- und Kulturlandschaft im großen Stil in Szene setzen. Für Happy Mosel 2.0 werde ich mich daher mit voller Leidenschaft einsetzen.“ 

UNTERNEHMEN DER REGION

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