Simone Wunder

Experteninterview mit Bürgermeisterin Sandra Hendges-Steffens und Stadtbürgermeister Thomas Kerpen

Achtklässler der Realschule plus Vulkaneifel besuchten das Ulmener Rathaus und tauschten sich mit Bürgermeisterin Sandra Hendges-Steffens und Stadtbürgermeister Thomas Kerpen aus.

Achtklässler der Realschule plus Vulkaneifel besuchten das Ulmener Rathaus und tauschten sich mit Bürgermeisterin Sandra Hendges-Steffens und Stadtbürgermeister Thomas Kerpen aus.

Bild: VG Ulmen / L. Unzen

Ulmen. Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts hatte die achte Klasse der Realschule plus Vulkaneifel mit ihren Lehrern Petra Hacker und Steffen Wilbert die besondere Gelegenheit, Bürgermeisterin Sandra Hendges-Steffens und Stadtbürgermeister Thomas Kerpen im Ulmener Rathaus zu besuchen. Dieser Termin bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre im Unterricht erarbeiteten Fragen in einem Experteninterview zu stellen.
Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Bürgermeisterin Hendges-Steffens und Stadtbürgermeister Kerpen, die beide die Jugendlichen dazu ermutigten, aktiv Fragen zu stellen. Dabei betonten die Beiden: »Es ist uns wichtig, dass junge Menschen verstehen, wie Entscheidungen vor Ort entstehen – und dass ihre Meinung dabei zählt.«
Danach folgte eine Vorstellung der Verbandsgemeinde Ulmen in Form eines informativen PowerPoint-Vortrags. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld verschiedene Themen vorbereitet, die von lokalen Projekten und Herausforderungen der Gemeinde bis hin zu den Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Bürgermeisterin und des Stadtbürgermeisters reichten. Besonders interessant war das Gespräch über die Zukunft der Verbandsgemeinde Ulmen.
Bürgermeisterin Hendges-Steffens erläuterte, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu verstehen und in Entscheidungen einzubeziehen. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei hautnah erleben, wie politische Prozesse ablaufen und welche Rolle die Kommunalpolitik im Alltag spielt. Die Fragen wurden mit viel Geduld und Engagement beantwortet. Dies förderte nicht nur das Verständnis für kommunale Themen, sondern auch das Interesse an politischer Mitbestimmung.
Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Foto und dem Versprechen, dass die Türen des Rathauses immer offenstehen, um den jungen Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme zu geben.
Insgesamt war der Besuch ein großer Erfolg und wird sicherlich einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern hinterlassen. Solche Begegnungen sind wichtig, um das Bewusstsein für die eigene Gemeinde und die Bedeutung der politischen Mitgestaltung zu stärken. »Der direkte Austausch mit jungen Menschen ist ein wichtiger Bestandteil unserer kommunalen Arbeit. Es ist uns ein besonderes Anliegen, politische Prozesse transparent zu vermitteln und das Interesse an demokratischer Mitwirkung frühzeitig zu fördern«, so Bürgermeisterin Sandra Hendges-Steffens.