Simone Wunder

Gemeinsam angepackt

Zehntklässler gestalten neues Hochbeet für ihre Schule
Die TUN-Gruppe der Klassenstufe 10 der Realschule plus Vulkaneifel am neuen Hochbeet.

Die TUN-Gruppe der Klassenstufe 10 der Realschule plus Vulkaneifel am neuen Hochbeet.

Bild: Nadine Fresia

Ulmen. Aus einer Idee im Unterricht ist ein sichtbares Ergebnis geworden: Die TUN-Gruppe der Klassenstufe 10 hat gemeinsam mit ihrer Lehrerin Nadine Fresia ein Hochbeet für den Eingangsbereich der Realschule plus Vulkaneifel geplant und in einem zweitägigen Praxisprojekt erfolgreich umgesetzt. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von den Unternehmen Kann Beton GmbH und Wallebohr aus Ulmen.
Dem Bau gingen mehrere Unterrichtseinheiten voraus. Die 20 Schülerinnen und Schüler entwickelten verschiedene Gestaltungsideen, fertigten Modelle an und diskutierten deren Vor- und Nachteile. Nachdem ein Entwurf ausgewählt worden war, konnte dieser schließlich in die Tat umgesetzt werden.
Eine entscheidende Rolle spielte dabei die Kann Beton GmbH aus Ulmen. Das Unternehmen stellte nicht nur die benötigten Betonbaustoffe zur Verfügung, sondern unterstützte das Projekt auch mit erfahrenen Mitarbeitern, die den Jugendlichen während der gesamten Bauphase mit Rat und Tat zur Seite standen. So erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in handwerkliche Arbeitsabläufe und konnten ihr theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden.
Auch die Firma Wallebohr aus Ulmen trug maßgeblich zum Gelingen des Projekts bei. Sie übernahm die Vorarbeiten, führte den Aushub durch und brachte die notwendige Lavaschicht ein. Damit waren die optimalen Voraussetzungen für den Bau des Hochbeets geschaffen.
Neben dem neuen Hochbeet verschönerten die Jugendlichen außerdem die bereits vorhandenen Blumenbeete. Diese wurden mit neuen Randstreifen eingefasst und fügen sich nun harmonisch in das Gesamtbild des Schulgeländes ein.
Die Freude über das gelungene Gemeinschaftsprojekt war bei allen Beteiligten groß. Die 20-köpfige TUN-Gruppe und ihre Lehrerin Nadine Fresia zeigten sich begeistert von dem Ergebnis und dem großen Engagement der beteiligten Unternehmen. Auch Werkleiter Axel Vogt von der Kann Beton GmbH lobte den Einsatz der Schülerinnen und Schüler und hob die gelungene Zusammenarbeit zwischen Schule und regionaler Wirtschaft hervor.
Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie praxisorientierter Unterricht, Teamarbeit und die Unterstützung regionaler Unternehmen Hand in Hand gehen können. Entstanden ist nicht nur ein attraktiver Blickfang am Schuleingang, sondern auch eine wertvolle Erfahrung, die den Jugendlichen noch lange in Erinnerung bleiben wird.