Simone Wunder

Maialtar in Vorpochtener Kirche

Der Maialtar in der Vorpochtener Kirche.

Der Maialtar in der Vorpochtener Kirche.

Bild: Wilfried Puth

Ulmen-Vorpochten. Der Monat Mai gilt als Monat der Heiligen Gottesmutter Maria. Und die Kirche im Ulmener Stadtteil Vorpochten ist „Maria Königin“ geweiht. Aus diesem Anlass wird auch immer im Monat Mai ein sogenannter „Maialtar“ mit schönen Blumen, wie in vielen anderen Gotteshäusern auch, in Vorpochten aufgestellt. Die Einsegnung wird im nächsten Gottesdienst in dieser Kirche vorgenommen.
Dieser aufgestellte Altar soll symbolisch darstellen, dass mit Marias „Ja“ zur Geburt vom Gottessohn Jesus eine neue Zeit für gläubige Menschen angebrochen ist und ihnen dadurch Gottes unendliche Liebe gezeigt wird. Das Leben ist durch Jesus zu einem neuen Leben aufgeblüht. Der Frühling des neuen Lebens hat eben mit Marias „Ja“ begonnen. Und so ist es gute Tradition, die Kirchen, aber auch viele Häuser, im Marienmonat Mai mit den Blumen zu schmücken, um damit den Menschen die Verbindung zwischen der im Frühjahr aufblühenden Natur und dem wahren Leben zu zeigen. Und der Maialtar kann allen Gläubigen eine Hilfe sein, sich der Gottesmutter anzunähern, um das eigene Haus, die eigene Familie und das eigene Leben ihrem Schutz anzuvertrauen.