Frederik Scholl

Ein Jahr als »Weltkulturerbe«

Iversheim. Die 2000 Jahre alte römische Kalkbrennerei wurde 2021 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Warum erfahren Interessierte am 31. Juli.

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Die Römische Kalkbrennerei in Iversheim.

Die Römische Kalkbrennerei in Iversheim.

Foto: S.Nolden/Stadt Bad Münstereifel.

Die 2000 Jahre alte römische Kalkbrennerei in Iversheim ist etwas ganz Besonderes, und weil das so ist, wurde sie im vergangenen Jahr als Teil des Niedergermanischen Limes mit in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Warum erfahren Interessierte am 31. Juli.

Seit 2005 kümmert sich der Dorfverschönerungsverein Iversheim darum, die gut erhaltenen Überreste der Kalkbrennöfen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Im Sommerhalbjahr kann das liebevoll geführte, kleine Museum an den Wochenenden besichtigt werden. Die rund 30 ehrenamtlich Tätigen stehen dann für Gäste bereit.

Am 31. Juli wird offiziell der erste Geburtstag der Ernennung zum Weltkulturerbe und gleichzeitig der 2000. Geburtstag des Niedergermanischen Limes gefeiert. Die römische Kalkbrennerei in Iversheim ist dann von 11 bis 16 Uhr für Sie geöffnet. Zur Feier des Tages wird in regelmäßigen Abständen das Löschen von Kalk vorgeführt – ein chemisches Spektakel, das nicht nur kleine Gäste staunen lässt. Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr führt der Dorfverschönerungsverein in regelmäßigen Abständen auf einer kleinen Wanderung rund um die Kalkbrennerei und zeigt dabei einige Highlights der Kalkgewinnung aus vergangenen Zeiten, die sich bis heute tief in die Landschaft eingeprägt haben. Die Tour ist etwa zwei km lang und auch für Kinder geeignet, erfordert aber etwas Geschick und festes Schuhwerk. Die Strecke ist nicht kinderwagentauglich.


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