Gemünd. Am Samstag, 2. Mai, gegen 13.49 Uhr, war es auf dem Parkplatz des Amtsgerichts in der Urftseestraße in Schleiden-Gemünd zu gefährlichen Fahrmanövern durch eine Gruppe von mehreren Fahrzeugen mit niederländischen Kennzeichen gekommen. 40-jähriger Passant kann sich nur durch einen Sprung zur Seite vor einem, auf ihr zurasenden Auto retten.
Nach bisherigen Erkenntnissen beobachtete ein 40-jähriger Mann aus Schleiden, wie die Fahrzeuge mit aufheulenden Motoren und durchdrehenden Reifen auf dem Parkplatz drifteten. Bei einem der Fahrzeuge, geführt von einem 21-jährigen niederländischen Autofahrer, wurde ebenfalls ein Driftmanöver festgestellt. Der 40-Jährige befand sich zum Zeitpunkt des Geschehens auf einem Gehweg in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes. Im weiteren Verlauf soll der 21-jährige Fahrer mit erhöhter Geschwindigkeit vom Parkplatz auf die Fahrbahn und anschließend auf den Gehweg zugefahren sein, in Richtung des 40-Jährigen. Der Mann konnte sich durch einen Sprung zur Seite rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass es nicht zu einer Kollision kam. Anschließend entfernte sich die Fahrzeuggruppe mit erhöhter Geschwindigkeit in Richtung Aachener Straße. Im Rahmen einer eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten die beteiligten Fahrzeuge von Polizeibeamten auf einem Parkplatz an der Landstraße 204 bei Kall festgestellt werden. Der 21-jährige niederländische Fahrer wurde vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Sein Fahrzeug sowie sein Mobiltelefon wurden sichergestellt. Die Ermittlungen bezüglich eines versuchten Tötungsdelikts wurden aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Polizei Euskirchen bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich bei der Polizei Euskirchen unter 02251 799 0 oder per E-Mail an
poststelle.euskirchen@polizei.nrw.de melden.