Genussmeile zieht sich durch den Ortskern
Blankenheim (FS). Regionale Spezialitäten, Musik, Kultur und geöffnete Denkmäler: Beim »Heimathäppchen« verwandelt sich der historische Ortskern von Blankenheim am Sonntag, 13. September, von 11 bis 17 Uhr wieder in eine Genussmeile.
An zahlreichen Ständen bieten lokale Anbieter Speisen und Getränke an. Das Angebot reicht von süßen Törtchen, Kuchen und Lebkuchen über Döppekooche, Reibekuchen und Gegrilltes bis hin zur Blankenheimer Kirmeswurst. Dazu gibt es unter anderem Ahrwein, Blanq, Cocktails und alkoholfreie Getränke. Einige Anbieter verkaufen zudem Produkte und Zutaten zum Mitnehmen.
Entstanden ist das »Heimathäppchen« ursprünglich als gemeinsames Projekt von Auszubildenden verschiedener Kommunalverwaltungen. Die Idee gefiel in Blankenheim so gut, dass sie übernommen wurde. »Seitdem wird die Veranstaltung sehr, sehr gut angenommen«, sagt Jennifer Meuren, Bürgermeisterin der Gemeinde Blankenheim. In diesem Jahr gibt es im historischen Ortskern 18 Stände. Hinzu kommt das ansässige Hotel Schlossblick als gastronomisches Angebot.
Zum Auftakt wird um 11 Uhr der Heimat-Preis der Gemeinde Blankenheim verliehen. Vereine konnten sich mit Projekten zum Schwerpunkt »Erhaltung von Tradition, Brauchtum und regionalem Erbe in der Gemeinde Blankenheim« bewerben. Drei Vereine erhalten Preisgelder von insgesamt 5.000 Euro. Der erste Preis ist mit 2.500 Euro, der zweite mit 1.500 Euro und der dritte mit 1.000 Euro dotiert.
Auch für Unterhaltung ist gesorgt. Uwe Reetz tritt um 12 und 13 Uhr mit einem Programm für Kinder auf. Ab 14.30 Uhr ziehen »Schmitzbackes & Co.« musizierend durch die Gassen. Gerade das passe zum Charakter der Veranstaltung, erklärt Meuren: »Das Schöne ist die Atmosphäre. Man kann durch den gesamten Ortskern schlendern.« Die Musiker könnten so an unterschiedlichen Stellen präsent sein. Bei passendem Wetter soll nach dem Kinderprogramm zudem eine Hüpfburg aufgebaut werden.
Parallel zu den »Heimathäppchen« öffnen anlässlich des Tags des offenen Denkmals mehrere historische Gebäude ihre Türen. Einige der Objekte seien in den vergangenen Jahren saniert worden, berichtet Meuren. Auch das Eifelmuseum kann besucht werden. Der Eifelverein bietet außerdem eine geführte, 7,5 Klimeter lange Erlebniswanderung an, die nach der Verleihung des Heimat-Preises startet und unter anderem eine Führung in der Kirche umfasst.
Damit verbindet das »Heimathäppchen« Kulinarik mit einem Rundgang durch den historischen Ortskern. »Die Kultur kommt an dem Tag auch nicht zu kurz«, betont Meuren.
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