

Wer am Gründonnerstag durchs Gewerbegebiet Monzenbend fuhr, sah einige Spaten, gut gelaunte Männer in Helmen und einen Bagger, der schon bereitstand. 16 Wochen sollen reichen, dann will Mats Riepenhausen in Kommern den ersten Cheeseburger über die Theke reichen.
Der Franchisenehmer, der ursprünglich aus dem Ruhrgebiet stammt, betreibt bereits McDonald‘s-Restaurants in Erftstadt und Blankenheim. Kommern wird sein drittes – und nach eigenen Worten sein bestes. »Es ist dann in der Region die modernste Filiale, mit absolutem Premiumdesign«, sagte Riepenhausen beim Spatenstich.
Was das konkret bedeutet? »Sehr hell, sehr offen, hochwertige Materialien. Es ist einfach – schick.« Die neue Filiale ist ähnlich groß wie die in Blankenheim, das Interieur aber ein anderes: noch moderner, offener – und in der Region bislang einmalig, wie Riepenhausen betonte.
Mechernich bekommt damit sein erstes Fast-Food-Restaurant. »Welcher Bürgermeister hat gerne McDonald‘s im eigenen Stadtgebiet?«, fragte Bürgermeister Michael Fingel augenzwinkernd. Die Frage ließ er kurz im Raum stehen – und beantwortete sie dann selbst. Der Standort im Gewerbegebiet sei gut gewählt, die Resonanz in der Bevölkerung werde ähnlich ausfallen wie in Blankenheim, wo die Filiale längst zum Treffpunkt geworden ist. Mit McDonald‘s in Kommern verfüge die Stadt Mechernich nun über ein sehr breites gastronomisches Angebot, so Fingel – »von A bis Z ist alles vertreten«.
Auf dem 3600 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Gebäude mit rund 500 Quadratmetern, davon etwa 200 Quadratmeter Gastraum. Gut 200 Sitzplätze soll die Filiale bieten, innen wie außen. Wer lieber im Auto bleibt, nutzt den doppelspurigen Drive-in oder einen der Curbside-Parkplätze für die App-Bestellung. Auf dem Dach eine Photovoltaikanlage, auf dem Parkplatz vier Schnell-Ladesäulen – Riepenhausen legt Wert auf Nachhaltigkeit.
Rund 55 Arbeitsplätze sind geplant, Ausbildung inklusive. Die Restaurantleiter stehen schon fest: Ronny Schössler, der die Blankenheimer Filiale aufgebaut hat, und Thomas Petersmann aus Erftstadt. »Ich glaube, das wird eine gute Mischung«, sagte Riepenhausen.
»Es fällt siebenstellig aus«, antwortete der Unternehmer auf die Frage nach dem Investitionsvolumen. Zudem werde man täglich im Umfeld der Filiale kontrollieren und Müll einsammeln, versicherte Riepenhausen – und wer dennoch einen Hotspot entdecke, dürfe sich gerne in der Filiale melden.
Wenn alles nach Plan läuft, sollen sich die Türen des neuen und sehr verkehrsgünstig gelegenen Restaurants bereits im Juli öffnen.




