Frederik Scholl

Weitere Fördermittel für Zülpicher Innenstadt

Zülpich. Mit insgesamt 63,6 Millionen Euro unterstützen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2026 Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk Köln bei der Entwicklung ihrer Innenstädte, Ortskerne und Quartiere. Die Fördermittel fließen in insgesamt 25 Maßnahmen und Projekte. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung übergab Regierungspräsident Gregor Lange jetzt Förderbescheide in Höhe von insgesamt 54 Millionen Euro an Vertreter der beteiligten Städte und Gemeinden.

Auch die Stadt Zülpich gehört zu den Profiteuren und darf sich über die Bewilligung von Fördermitteln für den Städtebau in Höhe von 837.000 Euro aus dem Programm »Lebendige Zentren« freuen. Mit diesem Programm werden Städte und Gemeinden dabei unterstützt, ihre Innenstadtbereiche lebendig, vielfältig und zukunftsfähig zu gestalten. Aus den Händen von Regierungspräsident Lange konnte Bürgermeister Ulf Hürtgen einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 837.000 Euro entgegennehmen. Die bewilligten Mittel sollen im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Südöstlicher Stadtkern für die Planungen zur Neugestaltung von Kölnstraße und Kölntorplatz sowie zur Neugestaltung des städtebaulichen Umfeldes an der Bürgerbegegnungsstätte Martinskirche eingesetzt werden. Die Förderung beinhaltet außerdem verbleibende investive Mittel zur Erneuerung der Wegeverbindung zwischen Von-Lutzenberger-Straße und Frankengraben sowie für die Neugestaltung der Schumacherstraße.

Die Gesamtkosten für die genannten Projekte belaufen sich nach derzeitigem Planungsstand auf 1,395 Millionen Euro, so dass für die Stadt Zülpich ein Eigenanteil von 558.000 Euro verbleibt.

»Bei der Neugestaltung der Innenstadt sind wir zwar schon ein gutes Stück vorangekommen, aber insbesondere mit der Neugestaltung der Kölnstraße liegt auch noch eine große Aufgabe vor uns«, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. »Deshalb ist es sehr erfreulich, dass die Stadt Zülpich abermals bei der Gewährung von Städtebaufördermitteln berücksichtigt wurde.«