Jutta Kruft

20.000 Euro-Spende für den örtlichen Brandschutz

Spendenübergabe in Ochtendung.

Spendenübergabe in Ochtendung.

Bild: Peter Seydel

Ochtendung. Die Veolia Umweltservice Ochtendung GmbH setzt ein klares Zeichen für das lokale Gemeinwesen und unterstützt die Verbandsgemeinde Maifeld mit einer zweckgebundenen Spende in Höhe von 20.000 Euro. Mit den Mitteln beschafft die Verbandsgemeinde als Trägerin des Brandschutzes eine leistungsstarke Tragkraftspritze für die Freiwillige Feuerwehr Ochtendung, um die örtliche Gefahrenabwehr langfristig zu stärken.
Den Anstoß für das gemeinsame Projekt gab das kontinuierliche Bestreben, die betriebliche Sicherheitsinfrastruktur proaktiv auszubauen: In enger Abstimmung mit dem Ochtendunger Wehrführer Andreas Mayer sowie dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde Maifeld Martin Wolff entwickelte Veolia ein optimiertes Brandschutzkonzept. Als wesentlicher Baustein dieser Maßnahme wurde ein bislang ungenutzter, 600 Kubikmeter fassender Erdtank im Oberholzweg als zusätzliche Löschwasserreserve reaktiviert.
„Als sich herausstellte, dass für die optimale Nutzung unserer neuen Saugstelle noch eine passende Tragkraftspritze benötigt wird, war für uns sofort klar, dass wir die Verbandsgemeinde Maifeld sehr gerne bei dieser Beschaffung unterstützen“, erklärt Carsten Gebels, Betriebsleiter von Veolia am Standort Ochtendung. „Der Erdtank und die neue Spritze sichern im Ernstfall nicht nur unseren Standort, sondern stehen als wertvolle Löschwasserreserve für das gesamte Gewerbe- und Industriegebiet Ochtendung bereit.“
Appell gegen Akkus im Hausmüll
Das gemeinsame Engagement steht zugleich beispielhaft für eine rasant wachsende, bundesweite Herausforderung im Entsorgungsbereich, auf die Veolia und die Feuerwehren aufmerksam machen wollen: Deutschlandweit kommt es laut Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e.V. (BDE) täglich zu bis zu 30 Bränden in Müllfahrzeugen und Abfallbehandlungsanlagen, die durch falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus und Batterien ausgelöst werden. Ob in alten Smartphones, elektrischen Zahnbürsten oder Einweg-E-Zigaretten – landen diese Gegenstände fälschlicherweise im Hausmüll oder dem Gelben Sack, können sie unter mechanischem Druck im Müllwagen oder der Sortieranlage heftige Brände entfachen.
Veolia bittet die Bevölkerung daher dringend, Akkus ausschließlich über die dafür vorgesehenen Sammelstellen im Handel oder auf Wertstoffhöfen zu entsorgen.
Großer Dank für partnerschaftliche Zusammenarbeit
Bürgermeister Maximilian Mumm lobt das Engagement von Veolia: „Dass der Umweltdienstleister das Thema so proaktiv angepackt hat und gemeinsam mit uns und unserer Feuerwehr eine so nachhaltige Lösung schafft, ist ein starkes Signal. Es zeigt echte Verbundenheit mit unserer Region und den Einsatzkräften.“