Simone Wunder

Nach knapp elf Stunden Verhandlungsdauer steht Urteil im Missbrauchsprozess fest

Der Angeklagte wurde vor dem Amtsgericht Mayen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Der Angeklagte wurde vor dem Amtsgericht Mayen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Bild: Zender

Mayen.  Im gestrigen Prozess vor dem Amtsgericht Mayen ging es um schwere Vorwürfe gegen einen 38-jährigen Familienvater aus der Vordereifel. Laut Staatsanwaltschaft soll er zwischen Ende 2017 und Oktober 2025 unter anderem sexuellen Missbrauch von Kindern begangen sowie kinderpornografische Inhalte besessen haben. Bis in die Abendstunden dauerte die Verhandlung, die erst um 19.38 Uhr endete, wobei ein Großteil zum Schutz der Beteiligten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.
Am Ende wurde der Angeklagte unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen in zwei Fällen sowie wegen des Besitzes und Herstellens kinderpornografischer Inhalte schuldig gesprochen. Vom Vorwurf des schweren sexuellen Missbrauchs wurde er aus Mangel an Beweisen freigesprochen.
Das Gericht verhängte daher eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Der Mann war strafrechtlich bislang nicht in Erscheinung getreten; das Urteil ist noch nichts rechtskräftig.
Bericht folgt!