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Jutta Kruft

Zunkunftspreis Heimat würdigt gesellschaftliches und unternehmerisches Engagement

Polch. Die Veranstaltung „Zukunftspreis Heimat“ im Forum Polch hat rund 420 Gäste in ihren Bann gezogen. Zum 16. Mal in Folge wurden beim Zukunftspreis Heimat Ideen, Konzepte und Projekte ausgezeichnet, die die Region Ahr, Eifel und Mosel voranbringen, indem sie die Infrastruktur, Lebensqualität und Attraktivität fördern. Seitdem der (Ehren-)Amt Preis ins Leben gerufen wurde, konnten bereits mehr als 200 Projekte gewürdigt und finanziell unterstützt werden.
Der feierliche Abend wurde von der neu gekürten Ahrweinkönigin Annabell Stodden moderiert und musikalisch von der Musikvereinigung Löf begleitet. Auf die Ausschreibung zum Zukunftspreis Heimat erhielt die VR Bank 81 Projekteinreichungen. Der enorme Rücklauf bestätigt, dass trotz aller Krisen und Konflikte in der Welt das lokale Engagement stark bleibt.
Die Jury, bestehend aus Sascha Monschauer von der VR Bank RheinAhrEifel, Lena Eiler, Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk Koblenz, Bernd Kaltenhäuser (am Abend der Verleihung durch Oliver Loch vertreten) von der Deutschen Bundesbank, Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz, Pater Petrus Nowack, Prior-Administrator der Benediktiner Abtei Maria Laach, und dem Juryvorsitzenden Michael Speth, Mitglied des Vorstandes der DZ Bank AG, hat die Preisträger wie folgt ausgezeichnet:
Den ersten Platz, dotiert mit jeweils 7.500 Euro Preisgeld, teilen sich zwei herausragende Projekte. Die Tafel Koblenz beeindruckte die Jury mit ihrer beispiellosen Solidarität und Hilfsbereitschaft. Durch das Sammeln und Verteilen von überschüssigen Lebensmitteln an Bedürftige unterstützt sie zahlreiche Familien und Einzelpersonen täglich mit frischen und gesunden Lebensmitteln. Zudem schafft die Tafel Begegnungsräume, in denen Menschen soziale Kontakte knüpfen können.
Das Friedensmuseum Brücke von Remagen wurde ebenfalls mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Dieses Museum bewahrt das Erbe eines bedeutenden historischen Ereignisses – die Eroberung der Brücke von Remagen im Zweiten Weltkrieg – und vermittelt die Botschaft von Frieden und Versöhnung an folgende Generationen. Es dient nicht nur als Gedenkstätte, sondern auch als Bildungsstätte.
Den zweiten Platz und ein Preisgeld von 3.000 Euro erhielt der TV Kleeblatt im TUS Mayen. Der dritte Platz, mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert, ging an die Andernacher Bäckermädchen.
Einen Sonderpreis in der Kategorie „Wirtschaft" erhielt R W Maschinenbau Remagen. Mit einem Preisgeld von 1.000 Euro wurde das Unternehmen für sein unternehmerisches Engagement und seine technologische Exzellenz ausgezeichnet. R W Maschinenbau hat sich als leistungsstarker Partner in der Maschinenbaubranche etabliert und überzeugt durch nachhaltige und zukunftsorientierte Produktionsmethoden.
Weitere Projekte wurden in den Top Ten ausgezeichnet, darunter der Ringerverein ASV Karthause, der Sen5 Karate Verein e.V. aus Mayen, die Eventures GmbH aus Niederzissen, der Narren-Club Waschem 1986 e.V. aus Koblenz sowie die avenue4you Agentur für Trainingsdienstleistungen aus Adenau. Jedes dieser Projekte erhielt ein Preisgeld von 500 Euro.
Sonderpreis Inklusion
Zusätzlich wurden elf Sonderpreise zum Thema „Inklusion“ verliehen. Pater Petrus Nowack hielt die Laudatio und betonte, wie wichtig es sei, Projekte zu würdigen, die sich in herausragender Weise für die Inklusion und Teilhabe aller Menschen einsetzen. Jeder dieser Sonderpreise war mit 1.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet wurden der Inklusionsbetrieb Gästehaus im Schlosspark der Barmherzigen Brüder Saffig, der Musikverein Löf mit seinem Projekt „So klingt Inklusion“, der VfR Niederfell e.V. mit dem Projekt „Vielfältig leben lernen“, das inklusive Fußballtraining der Caritas Werkstätten St. Johannes, das Projekt „Modern, integrativ, inklusiv und umweltfreundlich aufgestellt“ der Coblenzer Turngesellschaft 1880 e.V., das „Team der Bananenflanke Koblenz“ des FV Rheingold Rübenach 1919 e.V., das Projekt „Miras Haus: Leben und Arbeiten im ehemaligen Winzerhof in Pommern“ der Eheleute Junglas, der TuS Oberwinter mit dem Projekt „Gemeinsam aktiv werden und die Zukunft barrierefrei gestalten“, die „Installation eines inklusiven Rollstuhlkarussels“ im Zoo Neuwied, sowie die Astronomische Vereinigung Vulkaneifel am Hohen List e.V. und die Feuerwehr in Lay mit ihrem Projekt „Traditionell stark, inklusiv und fit für die Zukunft“.
Der Zukunftspreis Heimat zielt darauf ab, positive Veränderungen in der Region zu fördern und das Leben der Menschen zu verbessern. Auch in diesem Jahr wird die VR Bank RheinAhrEifel den Zukunftspreis Heimat wieder ausschreiben und hofft auf zahlreiche Bewerbungen aus der engagierten Bevölkerung.
Mehr unter: www.vr-rheinahreifel.de/zukunftspreis

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