

Nach monatelangen Ermittlungen hat die Polizei einen Tatverdächtigen in der Armbrust-Affäre am Moselufer identifiziert. Ein 43-jähriger Mann aus Konz soll seit November 2025 wiederholt Nilgänse und mindestens einen Höckerschwan angeschossen haben.
Die Polizei geht aktuell von mindestens 15 Taten aus, wobei bei einzelnen Vorfällen jeweils mehrere Tiere verletzt wurden. Die Angriffe ereigneten sich am Moselufer zwischen Trier und Konz. Einige der betroffenen Tiere konnten tiermedizinisch versorgt werden und überlebten – andere mussten eingeschläfert werden.
Am Dienstag, 9. Juni, durchsuchte die Kriminalpolizei die Wohnung des 43-Jährigen und stellte dabei mehrere Beweismittel sicher, darunter eine Armbrust sowie verschiedene Datenträger. Die Auswertung dieser Gegenstände dauert an.
Dem Mann werden Jagdwilderei sowie Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und das Waffengesetz vorgeworfen. Zum Tatmotiv und den genauen Hintergründen wird weiter ermittelt.
Die Polizei betont: Wer mutwillig Tiere tötet oder verletzt, macht sich strafbar. Jagdwilderei und Tierschutzverstöße können je nach Tat mit empfindlichen Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren geahndet werden.



