

Zum vierten Mal hat das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz den Landesehrenpreis im Genusshandwerk vergeben. Ausgezeichnet wurden 39 Bäcker, Metzger, Konditoren, Speiseeishersteller und Brauer. Die Betriebe werden für besondere Qualität sowie nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Wirtschaften gewürdigt.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des Food Festivals „Porta Locals“ in Trier statt. Wirtschaftsminister Michael Ebling sagte, die Auszeichnung mache die Leistungen des Genusshandwerks sichtbar. Die Betriebe verbänden handwerkliche Tradition mit Qualität und Modernität.
Bei der Auswahl spielen neben der Qualität regionale Zutaten und traditionelle Herstellungsmethoden eine Rolle. Berücksichtigt werden außerdem die Ausbildung junger Fachkräfte, umweltschonende Verpackungen und die Nutzung erneuerbarer Energien.
Mit dem Preis will das Ministerium zugleich auf berufliche Perspektiven im Handwerk aufmerksam machen. Eine Ausbildung könne zahlreiche Möglichkeiten eröffnen, etwa eine Weiterqualifizierung, den Meistertitel oder die Gründung eines eigenen Betriebs, sagte Ebling.
Unter den 39 Preisträgern sind 15 Bäcker, zwölf Metzger, sechs Konditoren, fünf Speiseeishersteller und ein Brauer. Die Ausgezeichneten erhalten eine Urkunde und dürfen ein Jahr lang mit dem Landesehrenpreis werben. Für ihre Geschäfte gibt es außerdem ein besonderes Türschild.
Bäcker: Bäckerei Backstuff Süss, Reinsfeld; Bäckerei Wildbadmühle GmbH & Co. KG, Wittlich; Landbäckerei Jakobs, Lampaden.
Fleischer: Artemis GmbH & Co. KG, Kenn; Fleischerei Illigen, Wittlich; Fleischerei Martin, Trier; Fleischerei Werner Schmitt GmbH, Trier; Landfleischerei Schmitz GbR, Bitburg; Landmetzgerei Dieter & Wolfgang Schares GbR, Baustert; Metzgerei & Imbiss Bösen, Piesport.
Konditoren: Bäckerei-Konditorei Benz, Trier; Kleine Genussmomente Raab KG, Bernkastel-Kues.
Speiseeishersteller: Christis Eis & Kaffee GmbH, Trier; Eiscafé Rigoni, Trier.
Beim „Porta Locals“ gab es neben der Preisverleihung unter anderem ein Brot-Tasting der Bäckerinnungen. Die Fleischerinnung bot den eigens kreierten „Genusshandwerker“, einen gewürzten Rohesser, zur Verkostung an.




