Andrea Fischer

Katastrophenschutzübung am Kreiskrankenhaus Saarburg

Saarburg. Rund 90 Einsatzkräfte und Personal des Kreiskrankenhauses waren bei der sogenannten Stellübung vor Ort. Unter anderem wurden die Aufstellung der Fahrzeuge, der Aufbau des Materials und die Abläufe im Einsatzfall geübt.

Sollten bei einem Ereignis im Kreis chemische, biologische, radioaktive oder nukleare (CBRN) Stoffe austreten, können einen Vielzahl an Personen verletzt und gleichzeitig davon kontaminiert werden. In einem solchen Fall sollten sie bevor sie in den Krankenhäusern versorgt werden können, zunächst dekontaminiert werden. Dabei unterstützt in der Region der Dekon-Zug Trier, eine im vergangenen Jahr gegründete interkommunale Katastrophenschutzeinheit.

Sollten bei einem Ereignis im Kreis chemische, biologische, radioaktive oder nukleare (CBRN) Stoffe austreten, können einen Vielzahl an Personen verletzt und gleichzeitig davon kontaminiert werden. In einem solchen Fall sollten sie bevor sie in den Krankenhäusern versorgt werden können, zunächst dekontaminiert werden. Dabei unterstützt in der Region der Dekon-Zug Trier, eine im vergangenen Jahr gegründete interkommunale Katastrophenschutzeinheit.

Bild: Kreisverwaltung Trier-Saarburg

Sollten bei einem Ereignis im Kreis chemische, biologische, radioaktive oder nukleare (CBRN) Stoffe austreten, können einen Vielzahl an Personen verletzt und gleichzeitig davon kontaminiert werden. In einem solchen Fall sollten sie bevor sie in den Krankenhäusern versorgt werden können, zunächst dekontaminiert werden. Dabei unterstützt in der Region der Dekon-Zug Trier, eine im vergangenen Jahr gegründete interkommunale Katastrophenschutzeinheit. Aber auch die Krankenhäuser selbst halten entsprechende Möglichkeiten vor, um die Zeit bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte zu überbrücken. Der Aufbau der Dekontaminationslinien und die Zusammenarbeit wurde am Kreiskrankenhaus in Saarburg geübt.

Rund 90 Einsatzkräfte und Personal des Kreiskrankenhauses waren bei der sogenannten Stellübung vor Ort. Unter anderem wurden die Aufstellung der Fahrzeuge, der Aufbau des Materials und die Abläufe im Einsatzfall geübt.

Aufgebaut wurden jeweils zwei Dekontaminationslinien für gehende und liegende Patientinnen und Patienten. Dafür nutzen die Einsatzkräfte zum einen den Abrollbehälter Dekontamination der Berufsfeuerwehr Trier und zum anderen die mobile Dekontaminationsanlage des Gefahrstoffzuges des Kreises. „Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen. Meist bleibt keine Zeit, lange zu überlegen, welches Fahrzeug wo positioniert wird oder welches Material als nächstes benötigt wird. Übungen wie diese schaffen Sicherheit und Routine. Sie ermöglichen, Abläufe gemeinsam zu trainieren, Erfahrungen auszutauschen und mögliche Schwachstellen zu erkennen und zu verbessern“, sagte der Verwaltungsdirektor des Kreiskrankenhauses, Matthias Gehlen.

Auch das Kreiskrankenhaus hat geübt: Gegen 16 Uhr wurde ein unangekündigter Übungsalarm ausgelöst. Die Verantwortlichen sollten entsprechend der intern vorgehaltenen Pläne eine Dekontaminationslinie auf dem Besucherparkplatz vor dem Haupteingang einrichten.

 

„Wir möchten uns bei dem Kreiskrankenhaus Saarburg mit seinen Mitarbeitenden bedanken, dass sie diese Übung mit uns durchführen. Vielen Dank auch an die Einsatzkräfte aus Stadt und Kreis für ihren Einsatz“, betonte der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises, Thorsten Petry.

 

Zusammenarbeit mit der Stadt Trier

 

Der Dekon-Zug Trier ist in seiner Art einzigartig in Rheinland-Pfalz. Darin arbeiten Einheiten aus der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg eng zusammen. Beteiligt sind die Dekon-Einheiten des Kreises aus Wincheringen und Rodt, die Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz der Bereiche Mosel und Saar aus Edingen-Godendorf und Kell am See sowie Dekon-Einheiten aus der Stadt Trier, darunter der AB Dekon-V, und Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte und Pfalzel.