Rosenmontag in Trier und Region: Polizei zieht überwiegend positive Bilanz
Zwischenbilanz: Rosenmontagszug in Trier verläuft überwiegend friedlich
Der sechs Kilometer lange Rosenmontagszug durch die Trierer Innenstadt startete pünktlich um 11:11 Uhr in der Medardstraße - dieses Jahr eine Stunde früher als sonst. Das Zugende erreichte gegen 16 Uhr die SWT-Arena. Witterungsbedingt war der Rosenmontagszug weniger stark besucht als erwartet.
Aus Sicht der Polizei verlief der bisherige Rosenmontagsumzug in Trier weitestgehend bunt und friedlich. Rund 60.000 Fastnachts-Jecken feierten und besuchten den Rosenmontagszug bei wechselhaftem Wetter in Trier. Das mit den Veranstaltern abgestimmte Sicherheitskonzept hat sich erneut bewährt und die Menschen nicht daran gehindert, ausgiebig und ausgelassen zu feiern. Es kam lediglich zu einer wechselseitigen Körperverletzung bei der Polizeikräfte einschreiten mussten. In anderen Fällen, wie verbalen Auseinandersetzungen, wirkte sich die Anwesenheit und zugleich Ansprechbarkeit von Polizistinnen und Polizisten vor Ort präventiv und deeskalierend aus. Die Polizei musste ansonsten in nur wenigen Fällen einschreiten.
"Aus polizeilicher Sicht sind wir mit dem Verlauf des Rosenmontagszuges sehr zufrieden. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen der Polizei, der Stadt, den Rettungskräften und dem Veranstalter sowie der überwiegend friedlichen und verantwortungsbewussten Feierlaune der Besucherinnen und Besucher konnten wir einen sicheren und störungsarmen Einsatz gewährleisten. Die umfangreichen Einsatzplanungen haben sich bewährt, sodass wir insgesamt eine positive Bilanz dieses Rosenmontags ziehen können" so der Einsatzleiter, Polizeioberrat Matthias Emmerich.Die Maßnahmen der letzten Jahre haben sich bewährt, sodass das Sicherheitskonzept und die darauf basierenden Einsatzmaßnahmen entsprechend fortgeschrieben werden konnten. Die Zusammenarbeit mit Bundespolizei, Rettungsdienst und den Veranstaltern lief wie gewohnt routiniert sowie reibungslos. Die Verkehrskontrollen zeigten ebenso, dass die meisten Verkehrsteilnehmer verantwortungsvoll handelten und auf Alkohol hinter dem Steuer verzichteten.
Gesamtbilanz im Präsidialbereich: Mehrere Veranstaltungen und Strafverfahren
Neben dem großen Rosenmontagszug in Trier fanden im Präsidialbereich 48 weitere Fastnachtsveranstaltungen statt - insgesamt wurden für alle Rosenmontagsveranstaltungen im Polizeipräsidium Trier 42 Strafverfahren, davon 25 Körperverletzungen, erfasst.
Im Verlauf des späten Nachmittags kam es an diversen Örtlichkeiten im Stadtgebiet Trier zu Körperverletzungsdelikten - insgesamt wurden 11 Körperverletzungen und fünf Beleidigungen polizeilich erfasst. Darüber hinaus mussten über 20 Platzverweise nach verbalen Streitigkeiten ausgesprochen werden. Insgesamt wurden vier Personen dem Polizeigewahrsam zur Verhinderung weiterer Straftaten zugeführt. Die After-Zug-Party in der SWT-Arena wurde bereits gegen 20 Uhr beendet. Die Veranstaltung an sich verlief glücklicherweise friedlich.
Quelle: Polizeipräsidium Trier

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