

von unserem Mitarbeiter Sebastian Schmitt
Herbstlich kühl war der Auftakt zum traditionellen Motorradfrühstück, das seit mehr als einem Jahrzehnt vom Gässelocher Rädcheteam organisiert wird. Doch wie so oft riss der Himmel auf, die Sonne brach durch – und mit ihr strömten zahlreiche Motorradfahrer in die kleine Hunsrückgemeinde.
Eine riesige Anzahl an Maschinen aller Marken parkten im Laufe des Tages entlang der Bundesstraße. Ob Kawasaki, Suzuki, BMW, Harley oder Ducati – die Vielfalt auf zwei Rädern war riesig. Viele Gäste reisten in Gruppen an, andere allein, um Gleichgesinnte zu treffen. „Hier geht es nicht ums Rasen, sondern um den Austausch“, betonten die Veranstalter um den Vorsitzenden Jörg Krömer, während sich die Besucher an den Frühstückstischen stärkten.
Serviert wurden die bewährtenVarianten mit sprechenden Namen wie „Supermono“, „Zwo-Zylinder“ oder „Dolce Vita“ – stilecht begleitet von kräftigem Filterkaffee oder Cappuccino. Auf Frühschoppen wird dabei bewusst verzichtet: Das Motorradfrühstück steht ganz im Zeichen der Gemeinschaft, nicht des Alkohols.
Und so dominierte erneut die besondere Mischung aus unterschiedlichen Motorenkonzepten, Fachsimpelei über Technik, Touren und Kurvenlagen sowie entspanntem Beisammensein. „Benzingespräche gehören dazu, aber noch wichtiger ist das Wiedersehen“, brachte es ein Stammgast auf den Punkt.
Das Kellenbachtal selbst bot die passende Kulisse: kurvige Straßen, dichte Wälder, der goldene Schimmer der ersten Herbsttage. Dass die Biker diese Landschaft genießen, aber auch verantwortungsvoll fahren sollen, ist den Organisatoren wichtig. Tafeln am Ortseingang erinnern daran, dass das Tal kein „Rennparcours“ ist, sondern eine der schönsten Ausflugsstrecken im Nahe-Hunsrück-Raum.




