Kai Brückner

Nach Pkw-Kollision: Bundesstraße 428 bei Hackenheim gesperrt

Gestern kam es gegen 20 Uhr zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 428 in Höhe der Einfahrt Bonnheimer Hof bei Hackenheim. Die Unfallfahrzeuge blockierten die Bundesstraße, die gesperrt werden musste.
Zwei Autos mit je einem Fahrer darin kollidierten miteinander und standen mitten auf der B 428. Der eine Pkw fuhr dem anderen frontal in die Fahrerseite. Die Fahrertür war bis zur Mittelkonsole eingedrückt worden. Ein Fahrer hatte sein Fahrzeug beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Aus dem Motorraum seines Fahrzeugs stieg Rauch auf. Der zweite Fahrer hatte selbst vom Fahrersitz auf den Beifahrersitz gewechselt und wurde im Fahrzeug vom Rettungsdienst behandelt. An beiden Fahrzeugen traten Betriebsmittel aus. Trümmerteile hatten sich über alle Fahrspuren verteilt.
 
Beide Fahrzeuge wurden von den angerückten Wehrleuten der Freiwilligen Feuerwehren Hackenheim und Bad Kreuznach gegen Wegrollen gesichert. Die Einsatzstelle wurde mit insgesamt drei Lichtmasten ausgeleuchtet und weiträumig für den fließenden Verkehr gesperrt. Nachdem der Patient versorgt wurde, konnte er vorsichtig auf ein Spineboard verbracht und zunächst zu einem Rettungswagen getragen werden. Nach dortiger weiterer Versorgung ging es dann für ihn in den Rettungshubschrauber, der ihn in eine Mainzer Klinik flog. Der Zweite Fahrer kam in einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus. Ausgelaufene Betriebsstoffe, wurden mit Ölbindemittel abgestreut. An einem Fahrzeug wurde die Batterie abgeklemmt. Hierfür musste mit einem hydraulischen Spreizer die Motorhaube geöffnet werden. Die Batterie des zweiten Fahrzeugs war durch den Aufprall zerstört worden. Auslaufende Kühlflüssigkeit war für die Rauchentwicklung verantwortlich und stellte keine Gefahr dar.
 
Die Einsatzstelle wurde nach etwa einer Stunde an Polizeibeamte übergeben, die sich um die Unfallaufnahme und den Abtransport der beiden Unfallfahrzeuge kümmerten und zusammen mit dem Landesbetrieb Mobilität die spätere professionelle Reinigung der Fahrbahn einleiteten.