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Klaus Desinger

"Licht an!": Kampagne zur besseren Sichtbarkeit im Straßenverkehr

Idar-Oberstein. Gemeinsam mit Bürgermeister Friedrich Marx startete die Leiterin der Polizeiinspektion, Polizeirätin Kimberly Short, die Präventionskampagne
Polizeirätin Kimberly Short und Bürgermeister Friedrich Marx präsentieren eines der Fahrräder, die im Rahmen der Aktion ‚Licht an!‘ im Stadtgebiet aufgestellt werden.

Polizeirätin Kimberly Short und Bürgermeister Friedrich Marx präsentieren eines der Fahrräder, die im Rahmen der Aktion ‚Licht an!‘ im Stadtgebiet aufgestellt werden.

Bild: Michael Brill

Mit der Aktion, die in der Vergangenheit bereits in anderen Städten erfolgreich umgesetzt wurde, sollen die Verkehrssicherheit gestärkt und das Verkehrsverhalten positiv beeinflusst werden. In der dunklen Jahreszeit sind viele Verkehrsteilnehmer, vor allem auch Radfahrer, ohne ausreichende Beleuchtung unterwegs. Um schweren oder gar tödlichen Verkehrsunfällen entgegenzuwirken und ungeschützte und sogenannte schwache Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer oder Kinder, besonders zu schützen, gibt es die Kampagne ‚Licht an!‘. Diese wird in Idar-Oberstein von der Polizeiinspektion in Kooperation mit der Stadtverwaltung und der Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz durchgeführt. „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist unser gemeinsames Anliegen“, erklärte PI-Leiterin Short. In der dunklen Jahreszeit wolle man daher den Fokus für die Sichtbarkeit im Straßenverkehr schärfen. „Ich freue mich über die gelungene Zusammenarbeit mit der Stadt Idar-Oberstein in diesem wichtigen Themenfeld.“ Für die Kampagne ‚Licht an!‘ werden alte, unbrauchbare Fahrräder aus dem Fundbüro der Stadtverwaltung mit Signalfarbe besprüht und im gesamten Stadtgebiet am Fahrbahnrand aufgestellt. Sie sollen in der dunklen Jahreszeit auf die Wichtigkeit der Beleuchtung, insbesondere der Fahrradbeleuchtung, hinweisen. Darüber hinaus soll durch verstärkte Kontrollen ebenfalls darauf aufmerksam gemacht werden, dass durch eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr schlimme Unfälle und Gefahrensituationen verhindert werden können. „Ich begrüße diese wichtige Kampagne und wir unterstützen sie seitens der Stadt sehr gerne“, unterstrich Bürgermeister Friedrich Marx. Der Dezernent des Ordnungsamtes wies darauf hin, dass auch im Stadtgebiet jeden Morgen und Abend Radfahrende unterwegs sind, die im Dunkeln nur sehr schlecht zu erkennen sind und daher oft von Autofahrenden erst spät bemerkt werden. „Durch entsprechende Beleuchtung können wir alle dazu beitragen, dass gefährliche Situationen erst gar nicht entstehen.“


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