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Beate braucht Eure Hilfe!

Im Mai erhielt Beate Bohl, die in Hatzenport lebt, die Diagnose »MDS«, eine Form von Blutkrebs. Ihre Chance auf Heilung ist eine Stammzellenspende.
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). Irgendwo auf der Welt wird es einen genetischen Zwilling geben. Davon sind ihre Familie und Freunde fest überzeugt. Daher haben sie Kontakt zur DKMS, einer internationalen gemeinnützigen Organisation, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat, aufgenommen. Gemeinsam organisieren sie eine Online-Registrierungsaktion, denn wegen Covid-19 findet sie nicht wie üblich an einem zentralen Veranstaltungsort statt - zum Schutz der Bevölkerung. Seit Beate »Bea« ihre Erkrankung öffentlich machte, startete eine Welle der Solidarität. Auf Facebook wurden ihre Posts von vielen geteilt. Die gebürtige Reudelsterzerin, die 25 Jahre in Mayen wohnte und seit acht Jahren in Hatzenport zuhause ist, hat einen großen Bekanntenkreis, ist in Vereinen,  wie dem Möhnenverein Hatzenport oder der Dorfgemeinschaft sowie bei den »Jecken Pänz« aus Mayen aktiv. Viele Jahre arbeitete sie im »Fit Up-Sportcenter« in Mayen und daher hat auch Maggy Kukulski ihre Unterstützung zugesagt. Überall werden Plakate aufgehangen und Flyer ausgelegt, die auf die Registrierungsaktion aufmerksam machen. Bea fühlt sich durch ihre Erkrankung stark eingeschränkt, Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte bestimmen ihr Leben. »Auf einmal ging es von Hundert auf Null«, berichtet die 51-Jährige, die lange Spaziergänge durch die Weinberge mit ihren Hunden Maxy und Mira liebt. Bedingt durch Corona darf sie nicht einkaufen, sondern ist ans Haus gefesselt. »Ich komme mir vor wie im Knast«, schmunzelt die immer so fröhliche Frau. »Zum Glück habe ich einen großen Garten, sonst würde ich verrückt.«  Eine große Stütze an ihrer Seite ist ihr Partner Oliver Ott, der eindringlich an alle appelliert, bei der Registrierungsaktion mitzumachen: »Helfen kann jeder, egal ob er sich bei der DKMS registrieren lässt oder Geld spendet.« Ein Knackpunkt ist, dass viele, rund 60 Prozent der Tests, gar nicht zurückgeschickt werden. Daher bedarf es  - laut DKMS - fünf bis sieben Anstöße.  Beate will und den Blutkrebs besiegen. »Ich kämpfe bis zum letzten Atemzug«, gibt sie sich kämpferisch  entschlossen, bevor es zur nächsten  Behandlung wieder ins Krankenhaus  geht. InformationWer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann Beate und anderen Patienten helfen und sich mit wenigen Klicks über https://www.dkms.de/beate die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen. Auch Geldspenden helfen Leben retten, da der DKMS für die Neuaufnahme eines jeden Spenders Kosten in Höhe von 35 Euro entstehen.DKMS-Spendenkonto:DE64 641 500 200 000 255 556, Verwendungszweck: LPS 283www.dkms.de