stp

Neues Boot, neue Serie

Zwei Jahre hat Christian Groß sein Glück im ADAC Motorboot-Cup versucht - mit mäßigem Erfolg. Der Spätberufene musste reichlich Lehrgeld zahlen. Im Vergleich zur Konkurrenz mit einem vergleichsweise "exorbitant" hohen Gewicht unterwegs, war das aber Ansporn nicht aufzugeben und in dieser Saison im ADAC Motorboot Masters an den Start zu gehen.
Bilder

Die Sonne strahlte in den Wintergarten des Hotels Krähennest als das neue Boot des Löfer Teams enthüllt wurde. Wie bestellt, denn Team-Manager Thomas Groß ist ein echter Coup gelungen. Er hat das Boot des mehrmaligen Champions Mike Szymura an Land gezogen. Finanziell war der Kauf machbar, denn das Team hat seine Mittel bisher nicht aus dem Fenster geworfen und ist eher durch seine Leidenschaft, den Zusammenhalt und Zuverlässigkeit in Erscheinung getreten. "Wir sind stolz ein solches Boot zu haben", fasste Thomas Groß seine Gefühlswelt in einem Satz zusammen. Sein Sohn Christian, der erst seit zwei Jahren in einem Motorboot sitzt, soll mit dem neuen Flitzer endlich wettbewerbsfähiger sein. Dafür muss er die 60 PS optimal aufs Wasser bringen und mit Höchstgeschwindigkeiten bis 140 km/h die Konkurrenz in Schach halten. "In der Serie sind mehr Boote am Start, also kann ich auch mehr überholen", flachst der Pilot, der weiß, dass er in der neuen Klasse auch nichts geschenkt bekommt. Die Experten schätzen die Rennen als "enger und härter" ein, aber mit Angst dürfe man eh‘ nicht an den Start gehen, so Christian Groß. Und das ist zum Auftakt der Rennsaison am 21. und 22. Mai in Brodenbach der Fall. "Das ist doch Weltklasse mit dem Heimrennen zu starten und dann hauen wir einen raus", gibt sich der Lokalmatador äußerst optimistisch. Informationen zum Team: www.moselstern-racing.deFotos: Pauly