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Mit- statt übereinander reden

Interkommunales Gewerbegebiet: Austausch der Interessen

Müllenbach. Sollte das Interkommunale Gewerbegebiet bei Alflen realisiert werden, könnte das zu einer höheren Verkehrsbelastung auf der L 52 durch Laubach und Müllenbach führen.

Der Verkehr von der Autobahn aus und in die Richtung Koblenz könnte das Problem werden. "Wir versuchen bereits vor dem eigentlichen Genehmigungsverfahren eine Lösung zu finden, die nicht dazu führt. Deshalb ist es gut, dass man vorher spricht", so Andreas Klotz, Ortsbürgermeister Müllenbach. Dazu gehört auch der Austausch mit dem Alfler Ortsbürgermeister Berthold Schäfer. Um eine höhere Verkehrsbelastung zu vermeiden wäre, so die Ortsbürgermeister, eine abgestimmte Verkehrsleitung sinnvoll. Zudem könnte auch die Auswahl von ansiedlungswilligen Unternehmen eine Rolle spielen. Logistikunternehmen seien deshalb nicht unbedingt erwünscht. Nach den Sommerferien könnte das Thema Interkommunales Gewerbegebiet vielleicht schon mit mehr Inhalten gefüllt sein, so Berthold Schäfer.  

Foto: Pauly

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Kommentar von Rainer Schmidt
Liebe Müllenbacher und Laubacher,
lasst Euch nicht auf Versprechen ein, die nachher keiner halten kann. Jeder Spediteur wird automatisch von seinem Navigationsgerät in Laubach abgeleitet, wenn er aus Richtung Koblenz über die Autobahn kommt und Richtung Alflen/Flugplatz will. Und alle haben Zeitdruck und werden den kürzeren Weg wählen, auch die dort Beschäftigten. Keiner glaubt im Ernst, dass hier ein Umweg über Ulmen gefahren wird. Und wenn Euch das Verkehrsaufkommen in den Ortslagen zu hoch wird, tragt ihr damit entschieden zum Wohlstand in der Region bei und bekommt Arbeitsplätze unmittelbar vor dem Heimatort; sogar fast in Sichtweite. Wer außer der Ortsbürgermeister von Alflen kann das noch versprechen? Vielleicht dürft ihr das Gewerbegebiet sogar riechen, der Wind kommt ja meist aus westlicher Richtung.