Reaktivierung der Eifelquerbahn

Ulmen. Die Vertragsverhandlungen zum Verkauf der Eifelquerbahntrasse laufen noch. Dies teilte Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Bleser mit, der sich nach dem aktuellen Sachstand erkundigt hatte.

Bleser unterstützt die Anliegerverbandsgemeinden und Landkreise, die sich für eine Reaktivierung der Eifelquerbahn ausgesprochen haben, in ihrem Vorhaben. "Die DB begrüßt es sehr, dass der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) eine Machbarkeitsstudie zur Wiederbelebung der Strecke betreibt und bereits ein Konzept erarbeitet, wie der Personennahverkehr auf der Strecke etabliert werden könnte", teilte Dr. Vornhusen Bleser in seiner Antwort mit. "Der letzte Betreiber der Strecke – die Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH (VEB) – führt derzeit das Verfahren nach §11 AEG für die Strecke zwischen Kaisersesch und Gerolstein durch. Die DB Netz AG, als Eigentümerin der Strecke, begleitet das Verfahren. Auf die Ankündigung der VEB im Bundesanzeiger, die Strecke zum öffentlichen Betrieb abgeben beziehungsweise stilllegen zu wollen, meldeten sich mehrere Interessenten, die die Strecke gerne zum öffentlichen Betrieb übernehmen wollen. Die Vertragsverhandlungen dauern bislang noch an. Es ist derzeit aber nicht absehbar, mit welchem Ergebnis diese Verhandlungen ausgehen werden," so Dr. Vornhusen.

Bleser spricht sich nachdrücklich für einen zügigen Abschluss des Verkaufsprozesses aus. "Wir beschäftigen uns seit Jahren mit einer möglichen Reaktivierung der Eifelquerbahn. Es muss nun eine Entscheidung getroffen werden, damit die Gemeinden Planungssicherheit erhalten. Ich würde eine Reaktivierung der Eifelquerbahn von Kaisersesch nach Gerolstein für den Personennahverkehr sehr begrüßen. Damit würde die Eisenbahnstrecke von Andernach nach Gerolstein wieder durchgängig nutzbar sein. Die Attraktivität der Region würde durch die Umsetzung gesteigert werden, was sich auch positiv auf Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung auswirken würde", so Bleser.

Foto: Archiv

www.eifelquerbahn.com

 

 

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