

Das Kunstprojekt, das Menschen mit schweren Beeinträchtigungen eine Plattform für ihr kreatives Schaffen bot, fand großen Zuspruch und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Die ausgestellten Acrylwerke machten deutlich, dass hier Kunst gezeigt wurde, die für sich selbst spricht. Authentisch, ausdrucksstark und voller Persönlichkeit. Jede Arbeit trug die unverwechselbare Handschrift der Künstlerinnen und Künstler der Tagesförderstätte und zeigte eindrucksvoll deren kreative Entwicklung.
„Kunst kennt kein Geschlecht, keine Hautfarbe, keine Behinderung und keine Diskriminierung. Sie begegnet allen Menschen auf Augenhöhe und verbindet dort, wo Worte manchmal nicht ausreichen“, betont Angi Wida, Tagesförderstätte der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück. „Unsere Kunst ist echt, ungezwungen und darf gesehen werden.“
Die Ausstellung setzte zugleich ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe. „Die Kunstwerke haben den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter begleitet. Die Werke wurden täglich wahrgenommen und immer wieder mit Anerkennung und bewundernden Blicken bedacht. Auch zahlreiche externe Gäste, die das Verwaltungsgebäude aus beruflichen Gründen besuchten, zeigten sich beeindruckt von der Ausdruckskraft und Vielfalt der gezeigten Kunst“, so Sascha Murphy, Betriebsratsvorsitzender der Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück. Für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler bedeutete die Präsentation im öffentlichen Raum eine besondere Wertschätzung ihres kreativen Schaffens.
Die Lebenshilfe Rhein-Hunsrück bedankt sich bei allen Unterstützenden und Kooperationspartnern für die Möglichkeit, dieses Projekt umzusetzen. Auch nach dem Ende der Ausstellung bleibt das Ziel bestehen, Menschen mit Beeinträchtigungen Sichtbarkeit, Wertschätzung und kreative Entfaltung zu ermöglichen.



