Andreas Bender

VVR-Bank: Haupthaus in Simmern wird saniert (VIDEO)

Simmern. Das Haupthaus der VVR-Bank am Schlossplatz wird komplett saniert. Der Schalterbetrieb und die Geldautomaten ziehen am 13. Juli in der Hunsgasse.
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Die Mitarbeiter ziehen während der Sanierung in neue Räumlichkeiten.

Die Mitarbeiter ziehen während der Sanierung in neue Räumlichkeiten.

Foto: VVR-Bank

Das Gebäude ist in die Jahre gekommen: 1974 wurde das Haupthaus der heutigen VVR-Bank (Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG) am Schlossplatz in Simmern erstmals bezogen. Nach ersten energetischen Sanierungen im Jahr 2008 wird nun das ganze Gebäude (4 500 Quadratmeter auf fünf Etagen) kernsaniert und die Räumlichkeiten umgebaut für einen modernen und zeitgemäßen Auftritt der Filiale.

 

»Die Filiale in Simmern ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt in der Kundenbetreuung und wird auch zukünftig einen hohen Stellenwert einnehmen«, betont Erik Gregori, Co-Vorstandssprecher der VVR-Bank. Bereits 2018 wurde die Maßnahme vorbereitet. Aber eine Pandemie und zwei Fusionen führten zur Verschiebung. Jetzt, im Juli, starten die Bauarbeiten, deren Dauer aktuell bis Ende 2024 geplant ist. Die Umzüge der rund 80 Mitarbeiter haben bereits begonnen. Im ehemaligen Jobcenter in der Gemündener Straße (neben Bäckerei Dhein) sind 50 Personen untergebracht, die nicht im direkten Kundenservice tätig sind.

 

»Für uns ist natürlich wichtig, dass der Kundenservice weiter gewährleistet ist«, sagt Gregori. »Der Schalterbetrieb wird ab dem 13. Juli in der Hunsgasse 5 / Wohnpark am Simmerbach, direkt hinter unserem Gebäude, stattfinden. Die Kundenberater haben wir teilweise in den Wohnpark sowie in unsere Filiale in Kirchberg ‚ausgelagert‘.« Die Geldautomaten werden dann ebenfalls in der Hunsgasse in einem Container-Pavillon zu finden sein.

 

Im Haupthaus wird danach alles auf den neuesten technischen Stand gebracht. Dazu zählt natürlich auch die energetische Sanierung, inklusive Photovoltaikanlage für die Eigenversorgung auf dem Dach, E-Mobilität in der Tiefgarage, Klimatisierung und eine neue Heizungsanlage (Kombination Pellets und Gas). Die Kosten für Sanierung und Umbau sind mit rund 14 Millionen Euro veranschlagt. »Uns war auch wichtig, am Standort zu bleiben und möglichst nicht groß in die Architektur einzugreifen«, so Erik Gregori. Zudem bestehe kein Mehrbedarf in Bezug auf den verfügbaren Raum. Allerdings werden künftig Beratungsräume und Arbeitsplätze der Kundenberater stärker getrennt und auch das mobile Arbeiten (Kombination Büro und von Daheim) wurde in die Planung einbezogen.


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