Nico Lautwein

500 Menschen setzen Zeichen: „Trier steht an der Seite der Ukraine“

Trier. Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine versammelten sich rund 500 Menschen an der Porta Nigra. Sie setzten ein Zeichen der Solidarität mit dem kriegsgeplagten Land.

Genau vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 versammelten sich in der Innenstadt rund 500 Menschen zu einer Kundgebung unter dem Motto „Trier steht an der Seite der Ukraine!“. Damals hatte Russland unter Bruch des Völkerrechts und Missachtung der internationalen Ordnung die Ukraine mit dem Ziel überfallen, das Land innerhalb weniger Tage einzunehmen.

Zur Gedenkveranstaltung aufgerufen hatten die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Trier, der Ukrainisch-Deutsche Verein „Dach“ e.V., Ukrainer in Trier e.V. sowie die Deutsch-Ukrainische Kulturbrücke.

1.461 Tage Krieg

Rund 500 Menschen aus Trier und Umgebung – darunter viele ukrainische Frauen, Männer und Kinder – nahmen an der Kundgebung teil. Gemeinsam hielten sie auf dem Vorplatz der Porta Nigra eine riesige ukrainische Fahne als sichtbares Zeichen der Solidarität.

Zu Beginn der Kundgebung wurde die ukrainische Nationalhymne gesungen. Die Atmosphäre war von Andacht und tiefer Emotion geprägt; viele der anwesenden Ukrainer konnten ihre Tränen nicht zurückhalten. Im Anschluss wurde in einer Schweigeminute der zahlreichen Opfer des Krieges gedacht.

Solidarität aus Kirche, Politik und Gesellschaft

Redebeiträge und musikalische Darbietungen der Organisatoren rundeten das Programm ab. Zahlreiche Teilnehmende waren mit Fahnen ihres Heimatlandes zur Porta Nigra gekommen, um ihre Verbundenheit zu zeigen.

Unter den Anwesenden befanden sich auch Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft in Trier, die gemeinsam mit den Bürgern ein deutliches Zeichen der Solidarität setzten.

Text: Florian Blaes


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